— 138 ' — besagte Höfe mit vollem Eigenthum an Herrn von Blöden übergehen sollen. Welch alles von Kaiser Ferdinand III. den 30. Dec. 1650 confirmirt worden. Da nun die bedungene Zahlungsfrist — ohne daß die Zahlung geleistet wordeu wäre — verstrichen war, wurden eröfterte Höfe deneu vvn Blödisch rückgelassenen Kindern anfänglich verschrieben, selben aber im Verfolge per sxe- outiooem sammt der niederen Vogteilichkeit, Frohndiensten und Leibeigenschaft einberaumet. Chronik der Pfarre Kißlegg, S. 28. s1«14 1K78 Juni 12. Kißlegg. Ernst Georg von Schellenberg, Freiherr zu Kißlegg, entbietet dem ueuen Fürstabte von Kempten seine Glückwünsche zur erfolgten Wahl. Reichsarchiv München. Schellenberg. Akten l? 355. slvIS 1678 Okt. 7. Freiherr Franz von Schellenberg zu Kiß- legg schreibt an den Abt von Kempten nnd bittet ihn, seinen Vetter von Neuenstein mit einem Kapitnlaren des Stiftes zu ihm auf Vakauz für etwa zwei Wochen zu schicken. Reichsarchiv München. Schellenberg. Akten, I" 355. s1616 167 9. Ueberschlag, wie hoch die schellenbergischerseits den Kre- ditoren offerierte Hälfte der Reichslehen nnd des Eigentums (die leibeigenen Leute darunter gerechnet) zu schätzen sein möchte: Hohe nnd niedere Gerichts nnd Obrigkeit . 1600 fl. Jagdbarkeit 350 fl. Halbe Amtshaus oder nquivicköirt . . 1000 fl. Jährl. Rechnuugsgelder 358 fl. capitalisiert 10757 fl. ,, Fruchtzins 668 Viertel Haber 205 V. Vcsen, capitalisiert . . 6551 fl. 15 kr. „ 3 Malter Roggen u. Gersten eapital. 450 fl. Küchengülten: 94 Hühner ä 5 kr. kapitalisiert . . 235 fl. Kalbgeld 37 fl. 32 kr. kapitalisiert . . 1126 fl. Die Hälfte der Weiher .... 4740 fl. ., ,„ „ Fischwasser . . . 600 fl. , Hölzer .... 806 fl. „ „ „ Zehnten als Eigentum . 6000 fl. ,, Umgclder „ ' „ . . 5400 fl. ,,' „ „ Zoll- und Staudgelder . 900 fl. Uebertrag 39915 fl. 15 kr.
        

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