132 — gegeben hat auf Lebenszeit. Der Lehenbrief beginnt mit den Worten: „Ich Johann Jakob von Schellenberg Freyherr zu Kißlegg Und Waltershoven alß dermaliger administrator der Herrschaft Kislegg bekhemie himit:c. für mich und meine Mitinteressierten, daß ich ?c. — Statt ' des Ehrschatzes hat Hans Mohr aus besagtes Gut innerhalb 3 Jahre „ein Finff Kahriges hanß" zu bauen und während der ersten drei Jahre' ist er sonst vou allen Abgaben frei. (Anmerkung. Ueber dieses Gut, von welchem laut uralter Stiftung vom Jahre 1274 von Konrad von Kislegg — ein Zins für einen ewigen Jahrtag an das Kloster Salem (Salmensweiler) — zn entrichten war, entstand später zwischen dem genannten Kloster nnd den Herren von Schellenberg ein Streit, der von 1645—1677 währte.) Archiv Kislegg zn Wolsegg, Nr. 1854. s999 1663. Vergleich mit den Schellenbergern zu Kißlegg der Schulden wegen. Die Forderung des Klosters stellt sich ans 6000 fl.; Unterpfand ist das Gut Waltershofen. Johann Jakob von Schellenberg zu Kislegg bezahlt daran 4927 fl. Das Uebrige wird ihm geschenkt. Er erhält darüber eine Quittung uud Rückerstattung von Waltershosen. St. G. A. Schelleuberg Akten, Fascikel 10. s16«6 1666 April 7. Die schwäbische Reichsritterschaft interveniert zu Gunsten der Freiherren v. Sch. zu Kislegg in der Schuldcnangelegeuheit. St. G. A. Schelleuberger Akten, Fascikel 10. s l.661 1667 Mai 2. Es wird in Sachen der v- S ch eilenb er g-Kis- leggschen Schulden eine Konferenz nach Ravensburg an- beraumt. St. G. A. Schelleuberger Akten, Fascitcl 10. s1V62 1667 Juni 25. Requisition um Ratifikation der gemachten Ver- mittlung um die Belehuuug der Kisleggschen Lcheu uud wegen der Blödischen Immission. St. G. A. Schellenberg. Akten, Fascikel 10. s1663 1667 Dez. 8. Johann Jakob, Freiherr von Schellen- berg zn Kislegg bekennt öffentlich sür sich, für seinen Bruder Ernst Heinrich nnd für seines Bruders Friedrich Diouys nachgelassene Kinder (Franz Christoph, Dionys und Johann Jakob), bei der Tagsatzung vom 26. April 1667 das Kislegg'sche Lehen erhalten zn haben, mit dem Geding aber, daß, sosern künftig ein Stück von den schellenbergischen Gläubigern als eiu Eigeutum auge- fochten werden sollte, er danu selbst die Sache verfechten
        

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