— 130 — bestellt hat, erklären die Schelleuberger (Freiherr Johann Jakob nnd die Vormünder der Pupillen des f Freiherrn Dionhs) wegen Armut die Reise uach Rorschach uicht machen zu köuueu. Ueberdies wüßten sie nicht, wie sie sich gegen die Vasallenpflicht versündigt Hütten, daß man ihnen das Lehen streitig machen könnte. Auch legten sie gegen die vom Abt erwählten Schiedsrichter, besonders aber gegen den erwählten Obmann Fidel von Thurn Protest ein. St. G. A. Schellenberg. Akten, Fascikel 10. s988 1666 Okt. 10. Der Statthalter des Abtes von St. Gallen beschwichtiget den Freiherrn Hans Jakob v. Sch. zu Kislegg wegeu der Wahl des Fidel von Thurn zum Ob- mann des Lehengerichts, da gegen diesen kein Grund zu Mißtrauen vorliege. Was die Ausflüchte, die große Armut betreffend, anbelangt, erscheinen sie schon deshalb als haltlos, weil er seinen Hofhalt keineswegs eingeschränkt und auch Geld gehabt habe, persönlich wegen des Lehens zum Kaiser uach Wien uud zum Erzherzog nach Innsbruck zu reiseu. St. G. A. Schelleuberg. Akteu, Faseikel 10. s989 1666 Okt. 10. Nach weiterem Entgegenkommen des Abtes sagten die Sch ellenberger di» Ankunft am Rechtstage zu, wenn statt des Thuru eiu anderer Obmann gewählt werde. St. G. A. Schellcnberg. Akten, Fascikel 10. s999 1666 Nov. 26. Die Vormünder der Freiherr Dionysischen Pupilleu bitten den Abt, diese armen Kinder den Fehler ihres Oheims Johann Jakob (der keine Lehenzinsen zahlte) nicht entgelten zu lassen und von deren Citation zum Lehen- gericht abstehen zu wollen, da sie mit den Händeln wegen des Lehens nichts zn tun hätten. St. G. A. Schelleuberg. Akten. Faseikel 10. s991 1666 Ende Nov. Freiherr Johann Jakob v. Sch. zu Kis- legg erklärt, er gehe uicht zum Lehengericht nach Rorschach, wenn nicht anch seine Bruderskinder im Elsaß (des f Dionys) dahin kommeu. St. G. A. Schellenberg. Akten, Fascikel 10. s992 1661. Jänner 20. Der Kaiser bewilligt die Sequestration der'Schellenberg-Kislegg'schen Güter uud die Aus- scheidung der Allodicn von den Lehen. St'. G. A. Schellenbg. Akten, Fascikel 10. s993 1661 April 3. Der Kanzler des Gotteshauses St. Gallen schreibt an den Doktor Mr. M. Schätzen zu Ravensburg, daß seine Schrift über den Schellenberg-Kislegg'schen Handel sehr
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.