— 124 — seine Söhne das dvvsneium mvönwrü an. Laut Inventar stellt sich das Aktiv- und Passiv-Vermögen wie svlgt: Die Güter zu 875'/? Winterfuhren ^ 50 fl. ge- rechnet 43775 fl. Die Capitalien 5060 fl. Andere Barschaft 532 fl. Zehntkapital 4220 fl. Fruchtzinskapital 3950 fl. Wälder und Weiher im Werthe von . . 8040 fl. Capitalwert der übrigen Fischrechte . . 9360 sl. An Fährnis hatten in den Kriegszeiten die Soldaten oft alles geplündert und zerschlagen, so daß der Rest nur uoch aus 100 fl. ge- schätzt wurde ' 100 sl. Gesamtvermögen also 75037 sl. Davon forderte Freifrau M. Auastasia v. Sch. geb. vou Gramont ihr Heiratsgut zurück per 2000 fl. und 2000 fl. als Widerlage zu lebenslänglichem Nutzgenuß uud 6300 fl., 1 goldene Kette. 2 Armbänder, 1 Kleinod und der gesamte Hausrat laut Testament. Ferner sollte das mütterliche Vermögen erster Ehe (von der Beatrix v. Lands- berg) ersetzt werden per 76,150 fl., der Barbara von Schellenberg, Freifräulein zu Kislegg, aus der Lands- bergischeu Erbschaft laut au fie gekommeueu Briefen, die versilbert waren, — 2500 fl., dem Oberst Giel von Giels- berg 3252 sl., der Frau Brigitta Giel von Gielsberg geb. v. Schellenberg zu Kislegg au Kapital und Zins 13000 fl. uud sür pia leMw 1640 fl. ausbezahlt werden. An Löhnen und Besoldungen waren noch zu zahlen 1160 sl. Die Kapitalschulden beliefen sich aus 80576 sl., die rück- ständige» Zinsschulden auf 62151 fl., die „läufigen" Schulden auf 3572 fl. Die Gesamtschuldeulast bezifferte sich auf zirka 205700-fl., der ein Aktivvermögen von zirka 75000 fl. gegenüberstand. St. G. Ä. Schellenb. Akten, Fascikel 10. s975 163K. Die Freiherren Friedrich Dionys und Johann Jakob vou Schelleuberg zu Kislegg übernehmen nach ihres Vaters Tode die Güter ihrer f Mutter Beatrix von Lands- berg im Elsaß und teilen sich in den väterlichen Nachlaß so, daß Dionys die Landsbergischen, Johann Jakob die Kisleggschen Besitzungen übernahm. Sie bewerben sich um das Kisleggsche Lehen. Nun kommen aber die Gläubiger scharenweise und verlangen den Konkurs. St. G. A. Schelleuberg. Akten, Fascikel 10. s97«
        

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