'— 119 — 1649 Nov. 28. Heirats-Abrede zwischen Freiherrn Johann Christoph von Schellenberg und Frau Maria Anastasia von Grandmont, Tochter der Barbara von Pfirt. Fürstl. Archiv zu Wolsegg, Nr. 494. s969 1639. Das Stist St. Galleu wendet sich an das kaiserliche Landgericht in Schwaben nnd an den österreichischen Erz- herzog um Bewilligung der Exekution bei dem nicht zahlenden Freiherrn Johann Christoph von Schellenberg zu Kißlegg. St. G. A. Schellenberg. Akten, Fascikel 10. s961 1636. Zur Genealogie derer von Schellenberg zu Kislegg. Johauu Christoph vou Schelleuberg, Herr zu Kislegg, Waltershofen uud Rötsee, heiratete i. I. 1623 die Beatrix vou Landsberg aus dem Elsaß, danu 1637 Maria Renata, Gräfin von Hohenzollern, und 1649 Maria Anastasia, Frei- frau von Gramvnt. Von erster Ehe hatte er vier Kinder, nämlich: 1. Den Friedrich Dionys (welcher mit Maria Magdalena von Neuenstein sich vermählte und deu Frauz Christoph, deu Friedrich und andere Kinder hatte), 2. Den Hermann Marquard (der vor seinem Vater ledig starb), 3. Den Johann Jakob (er heiratete die Baronin Anna Maria vvn Gramont, hatte 7 Kinder, 6 Söhne, die alle jnng starben, und eine Tochter, Maria Renata, welche sich später mit ihrem Geschwisterkind Franz Christoph von Schellenberg vermählte, aus welcher Ehe nur eine Tochter, namens Maria Anna hervorging), 4. Barbara (diese hei- ratete anno 1655 den Freiherr» Friedrich von Freiberg zu Opfiugen uud hatte zwei Söhne Christoph und Ludwig). Aus zweiter Ehe des Freiherrn Johann Christoph stammten: 1. Ernst Heinrich, 2. Philipp Werner, 3. Johann Ulrich, 4. Beatrix (alle diese vier Genannten starben in der Jugend), 5. Elisabeth Kunigunda (trat in das Kloster zu Füßeu), 6. Maria Salome (trat ebenfalls ins Kloster), 7. Maria (vermählte sich mit Baron Ulrich Alb- recht von Muggenthal; ihre Tochter Katharina heiratete den Marauard Jakob, Freiherrn von Hnndtpiß von Waltrambs. St. G. A. Schellenbg. Akten. Fascikel 10. ^962 1631 April 24. Vergleich zwischen Oberst Giel von Gielsperg. Fürstl. St. Gallischem Vogt aus Rosenberg und Freiherrn Johann Christoph von Schelleuberg zu Kißlegg einerseits — nnd den Gläubigern des Letzteren (Kaufmann in Bernang) andernteils. Die Forderung betrug an Kapital und Zins 3252 fl. 40 kr. Davon war bis Martini 1651 ein Zins von 162 fl. 30 kr. zn bezahlen.
        

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