V Aufsehen, wurde vom Mikado dessen Gemahlin besonders beachtet und bewog die japanischen Majestäten zu grösseren Einkäufen. Auf der Heimfahrt schlug S. M. S. «Kaiser Karl VI.» die gleiche Route übers Rote Meer ein. Prinz Johannes war hauptsächlich im Torpedowesen und in der Artillerie ausgebildet und war auch' sportlich sehr gewandt. Unter anderem erwarb er beim Preisturnen in Budapest im Jahre 1896 die goldene Medaille für Rapierfechten. Ausser langjährigen Verwendungen, auf Torpedobooten und Tor- pedo-Fahrzeugen war er mehrmals beim Marine-Detachement in Buda- pest als Kommandant von Donau:Monitoren tätig und lernte hiebei die oft recht schwierige Navigation auf dem Hauptstrome der Monar- chie kennen. Auf S. M. S. «Taurus», dem Stationsschiffe in Constantinopel, wel- ches dem k. u. k. Botschafter dort zur Verfügung stand, war Prinz Johannes in den Jahren 1896 und 1910 — 11. Dadurch gewann er Ein- blick in die Verhältnisse der Levante, mit welcher Österreich-Ungarn seit über 100 Jahren rege Handelsbeziehungen pflegte. Während-der Jahre 1912 — 1915 war er Marine-Attache in Rom, eine Dienstbestimmung welche besonderen Takt erforderte und die er glänzend versah. Seine Berichterstattung war niemals farblos, unbeein- flusst beobachtete er scharf und zutreffend und warnte rechtzeitig vor diesem Dreibund-Partner, dessen Handlungen von radikalen Freimau- rern bestimmt wurden. Infolge des grossen Misstrauens dem lieben «Alleato» gegenüber war die • Bewegungsfreiheit eines österreichisch- ungarischen Marine-Attaches eine sehr begrenzte, umso anerkennens- werter sind die sachlichen Berichte von Prinz Johannes. Anschliessend an seine Tätigkeit als Marine-Attache in Rom, das er kurz vor der Kriegserklärung Italiens an die österreichisch-ungarische Monarchie verlassen hatte, kommandierte er die Torpedofahrzeuge «Wildfang» und «Csepel». Eine Reihe von Convoi-Fahrten in der Süd- adria mussten da unternommen werden, ging doch ein Grossteil des Nachschubes für die österreichischen in Albanien operierenden Land- truppen auf dem Seeweg auf Schiffen nach Durazzo und mussten ent- sprechend geschützt werden. Bombardierten österreichische Seeflieger .strategisch wichtige Objekte an der italienischen Ostküste wurden'Tor- pedofahrzeuge zu deren Sicherung und allfälligen Aufnahme bei sich
        

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