— 60 — Eisenzeit Der einzige Kiefer aus der Eisenzeit ist eine Mandibula (17/6, Abb. 2 c) .mit abgebrochenem aufsteigendem Ast und Incisivteil. Außer Ms sind alle Zähne ausgefallen.. Aufgrund der Länge der Backenzahn- reihe darf die Schädelbasis auf 155 —• 165 mm geschätzt werden (Tab. 15, 18). Vor den Alveolen von 
P:s, P4 und Mi sind kurze Diastemata von etwa 2 mm Länge zwischen die Zähne eingeschoben. Im Vergleich mit den Befunden aus den vorangehenden Schichten scheint dieser Kiefer, wenigstens im Bereich der Backenzähne, weniger verkürzt zu sein. Der Kiefer überragt diejenigen aus fast allen neolithischen Statio- nen der Schweiz. Einzig H. THALHEIMER (1945, S. 53 f.) meldet von Greng am Murtensee einen «Pfahlbäuterrier der größern Form», der eine etwas längere Backenzahnreihe hatte als unser' eisenzeitlicher Lutzengüetlehund. Dieser paßt gut zu den großen Hunden aus den beiden Schichten von Sipplingen (R. VOGEL, 1933, S. 21). Die kleinsten Kiefer der inostranzewi-Hünde E. WETTSTEINs (1924, S. 84) vom bronzezeitlichen Zürich-Alpenquai und derjenigen J. U. DUERSTs (1904, S. 267) vom Schloßberg aus der Mitte des 1.. vorchristlichen Jahrtausends werden von unserm Stück noch erreicht E. KUHN (1951, S. 251 — 253) fand in der La Terie-Schicht auf dem Schneller-(FL) einen Hundeunterkiefer, den der Autor zum «interme- 
    

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