— 10 — Der.überlieferte Text ist an einer Stelle ( . . dedit ecclesie eidem imme- diate Capelle quoque in valle sancte Marie . . 
») fehlerhaft, was auch der Autor der Abschrift im Kopialbuch bemerkt und «medietatem» als Verbesse- rung vorschlägt. Der Auszug des «Weissen Buches» und ebenso der auf eigener alter Quelle beruhende Auszug bei Imgraben (Abdruck Bilgeri, Alemannia 1938) sprechen von einer «Küchen« zum «Clösterlin». Helbok (Regesten, 11. 351) hat «Kapellen». Helbok (Regesten, S. 172) sieht an diesem Stück eine «gewisse Verwandt- schaft mit den rätoromanischen Urkunden durch die objektive Fassung und. die Voraussendling des Datums». Insofern stehe es unter den Moni]'orter Ur- kunden vereinzelt da. Von erkennbarem rätoromanischem Erbe kann wohl nicht gesprochen werden, da eher ein ausführlicher Auszug als eine Abschrift vorliegen dürfte. Zur Datierung: Das Monatsdatum ergibt sich aus dem Itinerar •des Königs Friedrich. ^ Druck : Eichhorn, Episcopatus Curiensis, cod. Probationum n. 68 (nach d. Abschrift im Jahrzeitbuch); Zösmair, Rechenschaftsbericht d. Landesmu- seumsvereins f. Vbg. 30, S. 76. Regest: Huillard-Breholles, Historia dipl. Friderici IL ', 1, S. 566 ; Krüger, Grafen v. Werdenberg, Regesten n. 1 (zu 1219): Bodman, Urkunden u. Regesten, Schriften d. Vereins f. Geschichte 1 (1899) n. 39; Böhmer-Eicker, Regesta Imp. VII, n. 952; Helbok, Regesten v. Vbg. u. Liechtenstein (1925) n. 351 ; Meyer-Marthaler u. Franz Perret, Bündner Urkundenbuch 2, n. 600 ; Perret, Urkundenbuch d. südl. Teile d. Kantons St. Gallen (1953) n. 297. Literatur: Über die ältere Literatur vergl. Helbok, Regesten, n. 351. Aus der neueren Zeit besonders: Kaiser-Büchel, Geschichte des Fürstentums Liechtenstein (1923) S. 130; Ulmer, Die einstige Johanniterordenskirche St. Jo- hann in Feldkirch, Veröffentl. d. Vereins 
    

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