_ 9 — 1. Ulm, 1218 September. Graf Hugo I.1 von Mo Utfort («Hugo comes de Monteforti») übergibt mit König Friedrich und mit Zustimmung seiner Ge- mahlin und Söhne («uxoris sue et filiorum»2) dem Hospital St. Jo- hann jenseits des Meeres die Kirche in seiner Stadt Feldkirch mit Gütern außerhalb der Stadt, dazu die Kapelle imTalSt.Mariä^ mit dem Walde gegen den Arlberg unter der Bedingung, dass der Orden den armen Paßwanderern Feuer, Wasser und Unterkunft dar- bietet und für den Gottesdienst sorgt. Seinen Dienstleuten («ministe- riales») erlaubt der Graf, ihr Lehen der genannten Kirche zu übergeben, solange die Stiftung nicht höher angewachsen ist. Alles, was dem Johanniters pital von der Bregen zer Klause und von Rh ein - e ck ab im ganzen Ghur er Bistum^ (« de clusa de Pregentza et de Rinegge usque per totum episcopatum Curie») geschenkt wird, soll dem Stammhaus und den Armen zufallen. Dieses Privileg wurde bestätigt vor den Dienstleuten des Grafen auf Burg Montfort («coram ministerialibus comitis in Monteforti»). Auszug im Jahrzeitenbuch der Johanniter zu Feldkirch, früher im Landesmuseum Bregenz, fetzt verloren. .— Abschrift davon im Vorarlberger Landesarchiv, im Kopialbuch der Johanniter aus dem 17. Jahrhundert, (St. Jo- hann 1), S. 53. — Weitere Abschrift im Vorarlberger Landesarchiv, im Johanni- terurbar Band 1 (St. Johann 2) S. 212 vom Jahre 1767. — Ebendort S. 214 ein kurzer deutscher Auszug «auß dem Weissen buech fol. 417». 
— Auszug in der Chronik des Ulrich Imgraben von Feldkirch (zum Jahr 1218), die bis 1536 reicht. (Abschrift im Stiftsarchiv St. Gallen, Miszellanienband n. 27, fol. 291 — 304). Zösmair hatte den Auszug im Jahrzeitenbuch samt diesem 1891 noch in Händen (Jahresbericht d. Vorarlberger Museumsvereins, S. 76). Es war nach ihm ein einzelnes Pergamentblatt von 30 x 21,5 cm, eingelegt in das 30 Perga- mentblätter (30 x 23 cm) umfassende Jahrzeitbuch. Rapp (Beschreibung d. Generalvikariates Vorarlberg I; S. 81) lag sie 1894 ebenfalls noch vor. Helbok (Kegesten von Vbg. u. Liechtenstein, S. 171) gibt 1925 für das Verschwinden des Blattes und des Jahrzeitenbuches Keinen Anhalt, da er noch das Landes- museum als Aufbewahrungsort angibt.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.