— 290 — wurden, ist im helvetischen Gebiet sehr leicht mit solchen Verwechs- lungen zu rechnen. . , Ausser in Vindonissa und Zurzach handelt es sich immer um weni- ger als 10, in vielen Fällen nur um ein einziges Stück. Abb. 2: Verbreitung von Mayener Eifelkeramik und glasierten Reib- schalen im gleichen Gebiet wie Abb. 1. Die .Kartierung der Mayener Eifelkeramik erfolgte nach der Auf- stellung von Fellmann 1952, unter Hinzufügung von Funden in Cour- roux (Müs. Delemont) und einem Stück aus' Vindonissa (Mitteilung Fellmann). Die Fundorte der glasierten Reibschalen sind: Yverdon. Mus. Yverdon. Kanincheninsel. JbSGU (47/48) 1958/59. Solothurn. Jb. f. Solothurn, Gesch. (21) 1948, 53, Abb. 32. . Konstanz, Mus. Konstanz, jetzt Bersu 1959, 36. Bregenz. Ö. J. (38) 1950 Beibl. Sp. 23, Abb. 3. Göfis. Mild 1941. . . Stellfeder. Hild 1941. Schaan. Tiefenkastel. JbSGU (28) .1936, 74 f. Russonch ob Schuls. (Mitteilung H. Conrad) Um das Blickfeld, das der Kartenausschnitt bietet, noch ein wenig zu erweitern, gibt die folgende Tabelle eine Übersicht über die ein- zelnen, in Schaan vertretenen Fundgruppen mit ihren Entsprechungen an anderen, befestigten Plätzen des 4. Jh. in Raetien und dem direkt angrenzenden Gebiet der Maxima Sequanorum. Die Auswahl ist ein- zig bedingt durch die Möglichkeiten entsprechende Informationen aus der Literatur zu erhalten. Sobald die neu geordneten Sammlungen des Vorarlberger Landesmuseums wieder zugänglich sein werden, wird man gewiss mehr und genauere Angaben erhalten können, und für die Raetia secunda stehen verschiedene Publikationen in Vorbereitung, die unsere Kenntnis ebenfalls bereichern werden. Das Gleiche gilt für Oberwinterthur. Leere Felder in der Tabelle besagen nicht unbedingt, dass die be- treffende Gruppe an diesem Ort nicht vorhanden ist, sondern nur, dass sie nicht erwähnt wird. Immerhin wird es zutreffend sein, dass die
        

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