— 276 — 5713. Ganz dünner, sehr schlechter Bronzeblechstreifen. TAF. 11, 14. F. O.: ©. —. Rechteckiges Bronzeblech, an einer Kante in regelmässigen Abständen eingeschnitten. Wohl ein Halbfabrikat. TAF. 8, 2.. 27/269. Armring, eingliedrig aus einem Stück. tordiertem, vierkanti- gem Bronzedraht hergestellt. Die Verschlussöse ist aus dem fein aus- gezogenen Drahtende hergestellt und zur Befestigung wieder um den eigentlichen Ring gewickelt. Das andere Ende des Ringes ist grob um- gebogen und so durch die Öse gezogen. Fehr feine, hellgrüne Patina. Da diese Art des Verschlusses für einen Armring ganz ungewöhnlich, jedoch bei Halsringen üblich und zudem diese Art des Einhängens in die Öse nicht gut einer ursprünglichen Konstruktion entsprechen kann, dürfte hier die Umarbeitung eines abgebrochenen Halsringes in einen Armring vorliegen1). Der Halsring gehörte dann zu der grossen' Gruppe der spätrömischen Ösenhalsringe, wobei das Stück aus einem Grab- fund von Ihringen am Kaiserstuhl dem unsrigen in allen Punkten entspricht2). Es zeigt auch, wie der ursprünglich zur Öse gehörige Haken ausgesehen haben muss. TAF. 10, 7. F.O: ® SILBER 57/405. Der kleine, verbogene Drahtring TAF. 7, 14 besteht aus Silber oder einer Weissmetallegierung. F. O: ® GLAS . Aus der Grabung in Schaan stammen ziemlich viele Glasscherben, die jedoch alle mehr oder weniger modern zu sein scheinen. Sehr viele davon sind ganz flach und dürften von Fensterscheiben der Kirche stammen. Einige sind offensichtlich Stücke von Butzenscheiben. Mit Sicherheit als römisch identifizieren Hessen sich nur die drei kleinen Randstücke von spätrömischen Bechern auf TAF. 8, 3 — 5. Alle drei' sind Streufunde. 5 besteht aus feinem, klarem, gelblichem Glas, 4 aus entfärbten Glas mit einer opak-weisslichen Nuppe und ') Freundlicher Hinweis von Prof. J. Werner. -) R. Giessler, Ein frühalamannischer Grabfund bei Ihringen a'. K., Bad. Fund- ber. 1939, 105 ff. Das Grab wird ins 4. Jh. datiert. S. auch Schleiermacher, 165. Die gedrehten Halsringe werden von Behrens,' Mainzer Ztschr. 1921, 24, 72 - als ostgermanischer Bestandteil der Tracht der späten Kaiserzeit und frü- hen Völkerwanderungszeit herausgestellt.
        

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