— 272 — 571324. Hirschgeweihstück. Lähgshalbiertes . Sprossenstück mit abgesägtem Seitenspross. L. 7, 3 cm. TAF. 13,5. 57/82. Grösseres Hirschgeweihstück mit drei Sprossen, wovon eine abgesägt ist und die beiden übrigen zeigen angefangene Bearbeitung mit dem Messer. L. 18,5 cm. 57/310.^ Hirschgeweihstück. Rose, auf beiden Seiten abgesägt. Dm' 7 — 8 cm. TAF. 
13, 1. 57/181. Hirschgeweihstück. Rose' von einem sicher abgeworfenen Geweih (vgl. Würgler, S. 556). Die beiden Sprossen sind offenbar mit einem Beil ab- gehackt worden. Keine anderen Bearbeitungsspuren. Dies ist das einzige Stück, an dem die Sprossen nicht sauber abgesägt wurden. 'Es stellt sich also die Frage, ob das Stück ev. prähistorisch und nicht römisch ist. Es stammt jedoch auf Feld K und nicht von der «prähistorischen Fundstelle». TAF. 13, 2. .BRONZE Die in Schaan gefundenen Bronzegegenstände sind Teile von Gür- telbeschlägen und einige, unbedeutende andere Fragmente. Die Reste der Gürtelbeschläge stammen von 3 oder 4 verschiedenen, typischen Kerbschnittgarnituren aus, der 2. Hälfte des 4. Jh. Hierzu sei als wich- tigste Literatur angeführt: G. Behrens, Spätrömische Kerbschnittschnallen, Schuhmacher-Fest- schrift, 1930,-285 ff. Dort die ältere Literatur. ]. Werner, Spätrömische Gürtelgarnituren in Keilschnitt-Technik aus Niederösterreich. Ö. J. (26) 1930, 53 ff. G. Faider-Feydtmans, Sepultures du IVe siecle ä Tournai. Latomus '(10) 1951, 29 ff. A. Roes, .Une garniture de ceinturon ä decor entäille provenant de Rhenen. Berichten van den Rijksdienst voor het oudheidkundig Bode- monderzoek in Nederland (4) 1953, 32 ff. /. Nenquin, Furfooz, 1953, 54. ff. G. Behrens hat gezeigt, dass sich die Fundorte der- Kerbschriitt- garnituren auf einen breiten Gürtel entlang der Rhein-Donaugrenze des römischen Reiches verteilen. Sie zeigen den Einfluss germanischen Stiles auf Gegenständen, die in erster Linie von römischen Grenztrup- pe getragen und vielleicht sogar in staatlichen Werkstätten hergestellt wurden. Die Verbreitungskarte von Behrens wird von G. Faider- Feydtmans unter Hinzufügung einiger belgischer Fundorte wiederholt.
        

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