Unbestimmt. t 57/169. Flache Scherbe, wahrscheinlich eines grossen Tellers, TS-artig, Ton und Überzug vielleicht durch Brandeinwirkung oder Bodeneinflüsse beige- gelbrot fleckig. Nicht näher bestimmbar: F. O.: ©. Lampen An dieser Stelle seien die 3 sehr kleinen Bruchstücke von Lampen angeschlossen, da das erste davon zur Gruppe der «afrikanischen Lampen» gehört. Nach dem Ton ist das Fragment auch unbedingt un- serer «TS chiara» an die Seite zu stellen. Wir verzichten jedoch darauf, hier' auf den Fragenkomplex dieser Lampengruppe einzugehen, da durch die Unübersichtlichkeit und Zerstreutheit des Vergleichsmate- rials der Rahmen dieser Untersuchung gesprengt würde. Taf. 2, 1. 6, 9. 57/98. Schulterstück einer Lampe aus hellrotem Ton. mit hellrotem, mattem Überzug. Auf der Schulter das bekannte Palmwedel-Omament der spätrömi- schen Lampen. Es ist jedoch deutlich, dass das sonst oft zugehörige Christus- monogramm im Spiegel nicht vorhanden war. F. O.: ©. TAF. 6, 9. 56/25. Unterteil einer Lampe aus rötlichem, sandigem Ton. Schnauzenpartie fehlt. Die Lampe war in üblicher Weise aus zwei Teilen gefertigt und ist ent- lang der Naht gebrochen. Die Gesamtform entspricht dem spätrömischen Typus. Keine Reste eines Überzuges zu sehen. TAF. 2, 1. F. O.: ®. 57/105. Kleines BS einer offenen, einfachen Lampe aus rotbraunem, grobem Ton, glimmerhaltig. Hart gebrannt, kein Überzug. F. O.: ®. Andere feinere Keramik und Einzelstücke Ausser den beiden Gruppen von Sigillaten hat sich'in Schaan nur wenig andere feine Keramik gefunden. Dies ist zunächst eine kleine Gruppe von gleichartigen Schüsseln und sodann eine gewisse Zahl von Einzelstücken. Die' Fragmente von kleinen Schüsseln, TAF. 2, 4 — 5, stammen von 2 — 3 Exemplaren, deren Übereinstimmung in der Pro- filbildung einen festen «Typus» verrät. Ein leichter Anklang an sehr viel ältere, lateneartige Bildungen ist unverkennbar, muss aber keines- wegs .auf einer direkten Tradition beruhen. Der Ton ist gelb-braun, im Kern stellenweise grau und stark mit Glimmer durchsetzt. Die gut behandelte Oberfläche ist sehr fein und dicht und ergibt zusammen mit dem harten Brand ein für spätrömische Ware ganz allgemein typisches Aussehen. Publizierte Parallelen zu dieser Schüsselform sind
        

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