— 19 — K. HESCHELER. & E. KUHN (1949, S. 218 f.) führen in ihrer Wildtier- liste des Neolithikums nicht weniger als 14 schweizerische Fundorte an, womit der Biber nächst Hirsch und Reh unter den Wildtieren an erster .Stelle steht. Auch vom deutschen Bodenseegebiet berichtet R. VOGEL (1933, Tab. bei S. 97) von häufigen Biberfunden in prähi- storischer Zeit. Im vorgeschichtlichen Bludenz hingegen fehlt der Biber (W. AMSCHLER, 1939, S. 218), sicher weil er dort keine zusagenden Umweltbedingungen fand. Dagegen meldet F. E. WÜRGLER (1958, S. 264) den Biber aus dem spätrömischen Kastell Schaan (4. Jh.). Die Biberfunde sind in Tab. 4 zusammengestellt. Leider sind sie sehr stark beschädigt, so daß nur wenige Maße genommen werden können (Tab. 5). Darnach lassen sich die Biber der liechtensteinischen Rheinebene mit rezenten Tieren durchaus vergleichen. Auch die Maße, welche R. VOGEL (1933, S. 54) in Bodenseestationen fand, entsprechen den unsern. Eine Anzahl Biberreste weisen die auch an Knochen anderer Tier- arten gefundenen Spuren menschlicher Schneideegräte auf. Tabelle 4 Castor jiber L. Fundübersicht Schä- del 
Unter- kiefer 
Zähne OK UK 
Hume- rus 
Ulna Pelvis 
Fe- mur 
Tibia 
KNOZ MIZ Total 
1 2 
2 2 
1 4 
7 11 6 
36 11 EZ 
1 1 1 BZ 1 1 1 Neol. , 1 
• 2 
2 2 4 
-1 10 6 34 9 . Ho 1 3 
3 
4 3 14 4 MB : 1 2 
2 1 1 
3 5 3 18 4 SR 
1, 1 2 1 . 2. Der Braunbär, Ursus arctos LINNAEUS 1758 Der Bär gehört in der Schweiz zu den ausgerotteten Tieren; der letzte wurde am 1. September 1904 an der Scarltaler Flanke des Piz Pisog erlegt (C. A. W. GUGGISBERG, 1955, S. 284). Nach TH. HALTEN-.
        

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