— 160 — nicht zur Datierung der Fundschichten verwendet werden. Es ist offen- bar nicht so, daß in einem bestimmten Zeitabschnitt durchgehend ähn- liche Zahlenverhältnisse zu erwarten sind. Die Einflüsse, Möglichkeiten und Beschränkungen, die, von der Landschaft ausgehend, auf die Wirt- schaftsform einwirken, sind äußerst vielfältig. Auch der prähistorische Mensch war in seinen Dispositionen beweglich genug, um seiner je- weiligen Eigenart gemäß aus den gegebenen Umständen ein wirtschaft- liches Optimum herauszuholen. Dies, und nicht die Konstanz ein- facher Zahlenverhältnisse geht aus unserm Vergleich hervor. Die W i 1 d t i e r e (Abb. 34) Edelhirsch, Cervus elaphus L., und Wildschwein, Sus scrofa L., ste- hen in allen Schichten an den beiden ersten Stellen. Der Hirsch führt mengen- und prozentmäßig in allen Zeiten, ausgenommen in der Schussenriederschicht, wo er vom Wildschwein übertroffen wird. Der Hirschanteil nimmt während des Neolithikums von Schicht zu Schicht, vor allem auf Kosten des Wildschweines, zu. Der niedrigste Anteil an SR. MB Ho Neol BZ EZ Biber H Bär ESI Wildschwein-. •Hirsch ^übrige in (): Anzahl dar darin enthaltenen Arten Abb. 34 Anteile der häufigsten Wildtierarten an der Gesamtzahl der Wildtierknochen in jeder Schicht. — Tab. 81.
        

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