— 145 — proximale Breite 15,5 mm, für die distale Breite sogar 17,5 mm. Das Schwergewicht liegt jedesmal in der untern Hälfte, dort, wo wir die Maße für Kuh-Metatarsen erwarten. Während wir beim Metacarpus (Tab. 64 und S. 138) wenigstens bei der distalen Breite einen deut- lichen Hiatus feststellten, welcher aller Wahrscheinlichkeit nach weib- liche und männliche Reste scheidet, verteilen sich die distalen Breiten- maße des Metatarsus mehr oder weniger kontinuierlich über die ganze Breite der Variation. So ziehe ich die Grenze zwischen weiblichen und männlichen Stücken nur mit Zögern bei ca. 53 mm für die proximale ünd bei ca. 60 mm für die distale Breite, wobei ich die Grenze im Auge habe, welche K. HESCHELER 6 J. RÜEGER (1942, S. 459) zwi- schen großer und kleiner Hausrinderrasse gezogen haben. Diese Grenze ist, wie wir heute wissen, nichts anderes als die Linie, welche weib- liche und männliche Tiere gegeneinander abgrenzt (z. B. J. BOESS- NECK, .1958, S. 80). Einen ganz ähnlichen Eindruck erhielt E. DOTTRENS (1947, S. 532 — 533) von seinem Material aus St. Aubin : große .Variationsbreite ohne Unterbrechung, zahlenmäßiges Schwergewicht in ihrer untern Hälfte. Die Grenze zwischen Weibchen und Männchen nimmt der.Autor bei 54 mm an. Sie liegt damit, wie beim Metacarpus (S. 138), etwas tiefer als die von K. HESCHELER & J. RÜEGER (1942, S. 459) für Egolzwil 2 gefundene. Zum Schluß gebe ich noch die Maße des einzigen vollständigen Metatarsus (3/229). Er stammt, wie bereits erwähnt, aus der Michels- bergerschicht (In Klammern die Werte für die rezente Kuh B. t. 3.): Größte Länge 210,5 (250) ' Breite prox. Breite proximal • 44,5 . (68,5) Länge 
( ' 'ü 
1 ' Diaphyse 24 (34) Breite Diaph. distal ;'55 (69,5) Länge 
1'o) 11,4 '° 
{li'bl«> Nach den beiden Indices ist es ein Kuhknochen (E. DOTTRENS, 1947, S. 530 — 531; G. NOBIS, 1954, S. 168; J. BOESSNECK, 1956, S. 78 — 79), ' Im'ganzen sind 131 Fesselbeine (1. Phalangen) vorhanden. Davon haben 94 brauchbare Längen geliefert und konnten nach E. DOTTRENS, (1946) in vordere und hintere Phalangen aufgeteilt wer- den. Die Tab. 73 f. zeigen,- wie sich die 48 vordem und 46 hintern Phalangen auf die jeweilige Variationsbreite verteilen. Dabei wird die
        

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