— 140 — lung des Lutzengüetle. an. Berücksichtigen wir die als weiblich und männlich angesehenen Metacarpalia je für sich, so können wir diesen Grössenrückgang für die beiden Geschlechter sogar einzeln verfolgen. Betrachten ~wir die Gesamfmittelwerte, so konstatieren wir wieder ein leichtes Ansteigen von der" Bronze- zur Eisenzeit. Die geringen Fundzahlen, insbesondere in der Metallzeit, lassen eine Beurteilung der Änderung des Geschlechtsdimorphismus nicht zu. E. DOTTRENS (1947, S. 498). unterstreicht, daß der Geschlechtsunterschied in der Steinzeit geringer war als heute. Nach diesen Ausführungen über die Breitenmaße betrachten wir noch die vier annähernd vollständigen Metacarpalia'(Tab'. 65, Abb. 31), drei aus der Bronce- und einen aus der Eisenzeit. Es sind Knochen • adulter Tiere. Ihre Breitenmaße sind in den Tab. 63 f. mit berücksichtigt. Tab. 65 zeigt, daß die Längen aller vier Knochen den übli- chen Rahmen nicht überschreiten. J. BOESSNECK (1958, S. 71 — 73) errechnete für 80 neolithische Mc. 195 mm für 74 bronzezeitliche Mc. 180 mm für 32 eisenzeitliche Mc. 180 mm mittlere Länge.. Unsere Werte bleiben etwas unter diesen mitteleuropä- ischen Durchschnittszahlen. Alle Maße unseres eisenzeitlichen Meta- carpus schließen unten an die bronzezeitlichen an. Er erreicht, wie die beiden Indices zeigen, die Grazilität mittelalterlicher Röhrbeine (F. E. WÜRGLER, 1956, S. 21, 62; H. HARTMANN-FRICK, 1957, S. 68). Die drei bronzezeitlichen Stücke stammen wahrscheinlich von Kühen. Auch die etwas massivere Nr. 11/2 rechne ich dazu, da proximale wie distale Breite sich nicht wesentlich von den Breitenmaßen der Frag-, mente entfernen (Tab. 63 f.). Die 99 Beckenfragmenten (Pelvis) sind alle sehr stark zer- trümmert. Ich konnte folgende große Durchmesser der Hüftgelenk- pfanne bestimmen: Bos primigenius taurus L. . Pelvis Acetabulum SR SR SR SR SR SR SR SR MB MB MB MB Gr. 0n 59 60 (61) .67 67 67 68 69 (58) 59 60 61 MB MB MB MB MB Ho BZ VBZ 
EZ EZ B. t. 3. 61 65 (65) (70) 71 65 58 59 56 (60) 85 ') Es wurde; wie'bei K. HESCHELER & J. RÜEGER (1942, S. 455),.einschließ- lich hinterer wulstiger Rand gemessen. •
        

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