— 109 — In dieser Maßserie ist bei den als Ziege bestimmten Humeri von' der Stein- zur Metallzeit eine Breitenzunahme unverkennbar. Wieweit bei der geringen Fundzahl der Zufall eine Rolle spielt und ob von der größern Breite auch auf größere Länge der Knochen, bzw. auf zuneh- mende.Größe der Tiere selbst geschlösesn werden darf, ist nicht zu entscheiden. J. RÜEGER (1942; S. 263) fand in Crestaulta jedenfalls größere Breitenmaße bei gleicher Knochenlänge im Vergleich zu den , ebenfalls bronzezeitlichen Extremitätenknochen von Zürich-Alpenqual (E. WETTSTEIN, 1924, S. 118 f.). Radius und Ulna sind in sehr schlechtem Zustand. Die Be- stimmung, die an sich schon schwierig ist, stößt bei den Bruchstücken erst recht auf große Hindernisse. Es muß auch hier mit Fehlbestim- mungen gerechnet werden. Von 37 mit einiger Wahrscheinlichkeit bestimmbaren Radiusfrag- menten (22 Z, 15 S) sind 8 (6 Z, 2 S) mit Ulnaresten verwachsen. Auch E. WETTSTEIN (1924, S. 118 f.) hat bei der Ziege mehr solche Ver- wachsungen festgestellt als beim Schaf. In den hier folgenden Tabellen über die Größenverteilung scheint, wie beim Humerus, eine Breitenzunahme zumindest in der Eisenzeit angedeutet: Capra 1 Ovis 
Radius 
Breite proximal SR SR SR 
SR MB MB MB MB MB 
MB MB Z Z S S Z Z • Z 
Z Z Z S 30,5" 30 31 ' 29,5 33,5 (33) (33). 30,5 
29,5 29 30 Ho BZ BZ BZ EZ EZ EZ EZ' Z . Z Z, S Z^ Z S S 31 29,5 (29) 30 
35,52> 29 34 30,5 ') Gehört zur grössern Ulna aus der SR. -) Gehört zur Ulna aus der EZ. / Capra I Ovis SR SR MB Z Z? Z 31,5" 292) 30 ') Inkl. Ulna 
Radius MB MB MB Z - • S S ,28 .30 26,5 s) freie Epiphyse 
Breite distal BZ EZ 
EZ S 
Z 29 
32 31
        

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