kriegen im oberen Rheintal beheimatet war und sich an Kämpfen in römischen Diensten beteiligt hatte; er mag die Figur für Glück in Schlachten der Gottheit geweiht haben. Auch kann sie ein Veteran, der in der Umgebung Landanweisungen erhalten hatte, dem Gott über- geben haben114. Daneben muss die Möglichkeit offen gelassen werden, den Mars und die andern mit ihm vergesellschafteten Kleinbronzen einem Kultgefäss zuzuordnen. Die andeutende Vergegenwärtigung kultischen Dienstes auf Guten-' berg radikalisiert die Fragestellung im Schaanerkastell ins Christliche. Das Christentum wurde bekanntlich von römischen Legionären in die äussersten Provinzen des Reiches getragen. Ob das Kastell in Schaan hinter seinen schützenden, Mauern ein frühchristliches Gotteshaus barg, wird eine Grabung klären. Das Problem der Christianisierung des Alpenrheintals würde bei einem positiven Grabungsergebnis pro- filierter. Und die Rückfrage nach den Anfängen wäre bedeutsam'15, 114. Reinecke 1944, 194; vgl. Merhart v. G., Die figürlichen Bronzen, JbL 1933, 2, 7 ff.; vgl. Ausstellungs-Katalog, Kunst und Kultur der Kelten, Schaff- hausen 1957, 63 Nr. 238. • • • 115. vgl. den Grabungsbericht über die St. Peter-Kapelle in diesem Jahrbuch.
        

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