75 — der Spätlatenezeit an83. Als Kniefibel aus dem 1. Jahrhundert ist ein Bruchstück vom Gutenberg bezeichnet worden84. Ins 2. oder 3." Jahr- hundert dürfte die Scharnierfibel in Pfauenform von Balzers gehören85, der ein bei der Villa in Schaanwald gefundenes Stück nicht fremd ist8*3. Neben den erwähnten frührömischen Fibeln und jenen aus dem 2. und 3. Jahrhundert" kennt die Archäologie in Liechtenstein drei guterhal- - tene Zwiebelkopffibeln aus spätrömischer Zeit; zwei stammen aus einem Grab in. Balzers87 und Triesen88, die dritte gilt als Streufund aus Vaduz89. An ausländischen Parallelen fehlt es nicht90. Abschliessend muss noch eine vom Lutzengüetle stammende und in spätrömischer Zeit umgearbeitete Scheibenfibel erwähnt werden91 (Abb. 20). Die Münz- und Fibelfunde erleichtern nicht allein die Datierbarkeit der Siedluhgsplätze und Villen. Meist befinden sich unter den Funden auch Sigillatascherben. Die bisher gefundenen Scherben zeigen eher eine Konzentration des Materials auf die ersten zwei Jahrhünderte .römischer Herrschaft. Das trifft sowohl in Schaanwald92, als vermut- lich auch in Nendeln93, Schaan (Sax)94 und sicher in Triesen (Meierhof und bei der Kirche)95 zu. Daneben ist vom Lutzengüetle Sigillata — Ware aus obergermanischer Werkstatt — aus dem 3. Jahrhundert be- v'gl. LMV Beständbuch, 21; die Fibel wurde als «Provinzialfibel» einge- tragen, vgl. Kdm 155; vgl. Werner J., Die Nauheimerfibel, Jb." d. Röm.- germ. Zentralmuseums 2, 1955, Abb. 2, 14; vgl. vom Gutenberg, Hild 1932, Abb. 7, 14. JbL 1930, 107, 108, Nr. 2. • ' ' Hild 1930, 86, 99, Abb. 5. Hild 1929, Abb. 3, 5. , • JbL 1932, 27 (Rheinberger). LMV Bestandbuch. 11; Kdm 104; JbL 1935, 141, aus einem Römergrab im P.lankabongert; vgl. die Fibel bei Vollmer 1915, Tab. 72, 94 B. LMV Bestandbuch 21; Kdm 155. vgl. Behrens 1954, 220 ff., 231 f., Abb. 9; vgL Schleiermacher 1950, 163 f., Abb. 11; Jahreshefte d. österr. arch; Institutes 42, 1955, 79, 82, Abb. 29; JbSGU 46, 1957, Abb. 70, 5, Abb. 71, Abb. 78, 306; JbSGU 42, 1952 Abb. 29. Hild 1937, 97, Abb. 16, 5. Hild 1929, 149 f.. 152 f., 154, Abb'. 3, 1.- 4. Jenny .1903, 201. JbL 1949, 108; Kdm 76.. . . . '' JbL 1949, 109; JbL 1950, 133 ff.; Scherben aus dem ersten und zweiten Jahrhundert. . ... •
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.