— 67 — Die dem Bad zugehörenden Gebäude sind bisher nur zum ..Teil erforscht. Ungefähr 25 m westlich des Bades .lagen die Grundmauern eines rechteckigen Baus, den Mauerzüge in paralleler Führung zu den schmäleren Seiten in zwei grosse und in zwei gangartige Räume glie- dern, deren Bestimmung unbekannt sind. Es handelt sich hier wahr- scheinlich um die Grundmauern eines Wirtschaftsgebäudes. In der Nordecke deutete in einem auffallend kleinen Raum eine Heizanlage auf seine Bewohnbarkeit. Verschleiert ist die Funktion eines vierecki- gen, kleinen Raumes, der zwischen Bad und Wirtschaftsgebäude stand25. , Der Gutshof, in Schaanwald scheint ziemlich lange bewohnt gewe- sen zu sein, sicher während des ganzen 2. Jahrhunderts. Das Bad selbst aber kann sehr wohl dem 3. 
oder 4: Jahrhundert angehören26. Vom ganzen Gutshof ist, wie • schon berichtet, nur ein geringer Teil ausgegraben. Kurz nach den ersten Erhe- bungen stiess man 1932 bei Grabungsarbeiten nordwest- lieh des Bades auf römische Leistenziegel und Fundameht- mauern27, die der gesuchten Villa angehören dürften. Einige sehr vage Hinweise über römische Bauten in Triesen (bei der alten Mühle) sind im Jahre 1862 bekannt geworden. Hypokaustpfeiler aus Sandstein, Tubuli und andere römische Bauele- mente deuteten auf eine 
a ROMISCH • • MÜHLENEUBAU - 
AU SCt RA 9U WÜSSTEUE. Abb. 17. Reste einer vermutlichen Villa ru- stica im Oberdorf in Triesen (n. Rheinberger) 25. Hild 1929, 149 f., 153 f. 26. Hild, 1929, 15,4. Abb. 3; zur Keramik von Schaanwald, vgl. Vogt 1948, Abb.,37, 45, 46. 27. .JbL 1932,. 27 f. .... .. -
        

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