— 331 — ' Anfangs" September 1958 wurde in der Oberen Göra, auf der Alpe Matta, in etwa 1830 m Höhe von zwei Hirten ein Eisenschwert gefun- den und dem Landesmuseum übergeben. Untersuchungen ergaben, dass es sich um ein aussergewöhnlich gut erhaltenes Stück aus der Latene-Zeit (ca. 300 v. Chr.) handelt. Das Schwert befindet sich gegen-, wärtig zur weiteren Bestimmung und Konservierung im Schweizeri- schen Landesmuseum' in Zürich. In der Fundchronik unseres diesjäh- rigen Jahrbuches wird über die Bedeutung und die näheren Umstände des Fundes berichtet werden.' Auf Wunsch des liechtensteinischen Organisationskomitees für, die Weltausstellung in Brüssel wurden eine Anzahl Gegenstände aus un- serem Landesmuseum, teils Originale, teils-Nachbildungen, im Liech-' Jensteiner Pavillon ausgestellt. • . Im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz wurden von den Gutenberger Figuren Nachbildungen in Gips und von der Figur. des Ebers auch solche in Bronze- hergestellt. Durch eine Eingabe, an die Regierung zu Händen des Landtages befürwortete der Historische Verein die Bestrebungen, zur Errichtung einer Landesbibliothek und regte an, dass mit der Schaffung der Stelle eines Bibliothekars auch die eines Landesarchivars verbunden werden- sollte. Es ist ein altes Postulat unseres Vereins, dass das Landesarchiv nach modernen Grundsätzen geordnet und für die Forschung besser zugänglich gemacht werden sollte. ' • In befürwortendem Sinne unterstützt wurden auch die auf Initiative von Hochw,. Herrn Pfarrer Bucher von der Gemeinde Tfiesenberg un- ternommenen Bestrebungen für Schaffung eines Heimatmuseums in Triesenberg. Eine entsprechende Subvention wurde daraufhin vom Landtag bewilligt. Es soll ein Statut geschaffen werden, das eine enge Verbindung des Triesenberger Museums mit dem Landesmuseum vor-' sieht. Herr Reallehrer Otto Seger hat auch im Berichtsjahr seine For-. schungen in österreichischen und deutschen Archiven, sowie in un- serem Landesarchiv fortgeführt und dem Historischen Verein wert- volle Urkundenkopien vermittelt. Unsere Dialekte sind in der heutigen Zeit mehr als je in Gefahr, zu verflachen und sich abzuschleifen. Der Vereinsvorstand trägt sich deshalb seit einiger Zeit mit dem. Gedanken, Tonauf nahmen der
        

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