Mittelalter Schaan, St. Peter •. Anlässlich der Ausgrabung in der St. Peterskapelle in Schaan im Sommer 1958 (s. Grabung'sbericht in diesem Jahrbuch) wurden auch mittelalterliche Scherben (Gebrauchskeramik und Becherkacheln) ge- funden. Ein Fundstück (14) stammt'aus dem 18. Jahrhundert-. . Die wichtigsten und charakteristischen Randstücke wurden freund- licherweise von einem bekannten Kenner mittelalterlicher Keramik, Herrn 
Karl Heid, Postvefwalter in Dietikon, bestimmt und von Herrn Dr. 
W. Graf in Buchs gezeichnet (s. Abb.). Die Scherben sind fort- laufend' numeriert. Die Zahlen in Klammer sind unsere Inventar- nummern (1958). Nachfolgend die uns von Herrn K.'Heid übergebene Bestimmung der abgebildeten Stücke. : KERAMIK 1. (126) Topf. Mündung 12 cm. Unglasiert. Hellgrau gebrannt. Kugelige Form mit betontem Hals. Kleiner Lippenränd. Oberfläche glatt. Um 1200.. 2. (80) Topf. Unglasiert. Hellrot gebrannt. Betonter Hals. Lippenrand wie 126, nur in kräftiger Ausführung. '.3.4 (50)'. Mündung 14' cm. Topf. Unglasiert. Hellrot gebrannt. 4. (148) ,-« • 26 « Schwarz verbrannt. Betonter Hals. Kugelige Form. 5. (79) « 23 « Der Rand füllt sich, aus, wird knospenartig bis' rechteckig. Unter dem Rand immer , eine Rille. Zeitlich anschlies-^ send an 80.- 6. (49) . Mündung 12 cm.. Topf. Unglasiert. Roter harter Brand. Betonter Hals. Kugelige Form. Balkenrand! 7. (92) Mündung 16 cm. Oberfläche glatt. Übergang zur gotischen Form. Um 1220'. 8. (157) Topf. Mündung 12 cm. Unglasiert. Hellgrauer Brand. Geschweifter -Hals. Rand mit erster Stufe zur gotischen Hängelippe. Um 1250. 9. (107) Mündung 18 cm. Topf. Unglasiert. Hellrot gebrannt. Kein Hals. ••(93) Rand liegt bandartig auf der Schulter des Topfes. Innen trägt der ..(71) Rand eine Deckelstütze. 10. (112) Mitte 13. Jahrhundert. Vermutlich Topf mit zwei Spitzhenkeln und drei Füssen.
        

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