— 319 - • Der Anlass zur näheren-Beobachtung des Gebietes • war gegeben, weil hier, «oberhalb der Schaaner Baumschule»,- im Jahre 1902, ein Steinbeil mit angefangenem Bohrloch gefunden wurde. Ein Bericht von cand. phil. Albert Schädler über diesen «ersten steinzeitlichen Fund in Liechtenstein» findet sich im' Jahrbuch Bd. 5 (1905) S. 221. Ein weiteres, ebenfalls nicht fertig gearbeitetes Steinbeil, aus dieser Gegend ist im Fundbuch unseres Vereins erwähnt. Als Fundort der beiden Beile ist «Vanola» angegeben1). Als Finder sind die Brüder Anton und Josef Walser-genannt. Die beiden Stücke befinden sich im Landes- museum in Vaduz (Inv. Nr. P2 u. P3). Verschiedene Gewährsleute aus Schaan berichten, dass früher auf dem «Vanola-Bödele» eine Anzahl Findlinge standen, die zu einem Kreis geordnet waren. Diese seien dann später zur Pfarrkirche nach Schaan transportiert worden, als dort das Fürst Johannes-Denkmal errichtet wurde. Latenezeit Alpe Matta (Gemeindegebiet Balzers) Am 4. September 1958 fanden zwei Hirten, nämlich Franz .Reha!; aus Triesen, 14 Jahre alt und Hans Vogt aus Balzers, 15 Jahre alt, auf der Alpe Matta (auch Mattla) in der «Oberen Göra» ein eisernes und noch in einer eisernen Scheide steckendes, latenezeitlich.es Schwert. Die Fundstelle liegt ca. 1850 Meter ü. M. auf den Koordinaten 765/420 . 221/070 (Übersichtsplan 1:10 000, Blatt 5, Schönberg). Die beiden Finder befanden sich im Abstieg vom Ochsenkopf her, als Franz Rehak auf etwas Hartes trat; es war dies die aus dem Boden herausragende, bergwärts gerichtete Spitze des Schwertes. Mit ihren Stöcken legten sie es etwas frei und konnten dann das Schwert aus dem Boden ziehen. Sie nahmen es mit in die Alphütte. Am andern Täge gruben sie noch- mals auf der Fundstelle nach, um auch noch den Schwertgriff zu suchen. Da sie nichts mehr fanden, gaben sie aber die Arbeit bald wieder-auf. • . ... ') In der neuen Karte heisst es «Fanola».
        

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