— 262 — Zool.' Mus. d. Uni.'Zürich Scapula' Schaan " Rez. Steinbock.'weibl. Länge des Proc. articularis 37,5 ' 35" Länge der Gelenkfläche 28,5 •• . •-27- , Breite der Gelenkfläche ' (26) • ' 25. • Kleinste Länge am Halse 21,5 21 In Europa kennt man den Steinbock bereits seit der Riss-Eiszeit (zweite Hälfte des Mittleren Pleistocaen). In der Schweiz taucht er zu Beginn des Oberen Pleistocaen auf. Er ist ein typisches Tier der paläolithischen Siedlungen. Einzelne Funde von ansehn- licher Grösse stammen aus Pfahlbauten des schweizerischen Mit- . tellandes, die dem Neolithikum und der Bronzezeit angehören. Wie die Gemsen dürften auch sie von Jagdzügen in die entfern- ten Gebirgsgegenden stammen. Unmittelbar am Alpennordfuss ist sein Vorkommen zur Römerzeit durchaus zu erwarten. Auch •auf einigen Kunstgegenständen römischer , Herkunft glaubt O. KELLER (1909) den' Steinbock nächweisen, zu können. Wie. lange .dieses stolze, Alpentier die nördlichsten Ketten der Alpen. .. .noch bevölkerte, bleibt noch abzuklären. • . SUS SCROFA L, WILDSCHWEIN Gebiss: Ein.rechter Caninusdes. Oberkiefers einer Bache. Ein Unterkiefer-• . fragment mit P4, Ml eines Ebers. . • : ' Scapula: Ein Schulterblattrest mit Schnittspuren an der Crista. Ulna: Zwei linke Ellenfragmente, wovon eines sicher juv. (Tuber öl'ecrani noch nicht verwachsen). .Beim Zweiten ist das Alter zufolge starker Be- schädigung nicht feststellbar. Grösster Durchmesser über Processus anconeus 52 (53, juv.) ' Tibia: Eine distale Unterschenkelpartie mit grösster. Breite dist. (40). Galcaheus: Ein leicht beschädigter Knochen. ; Diese durchwegs beschädigten1 Knochen gehören zu mittelgrossen Wildschweinen. Möglicherweise lässt 
sich SUS SCROFA L. in Europa bis ins \ Untere Pleistocaen nachweisen. In der-Schweiz ist es seit dem Beginn des Oberen. Pleistocaens bekannt und lässt sich durch alle Epochen bis zur Neuzeit verfolgen (HESCHELER & KUHN, 1949, p. 173). In den'j.ungsteinzeitlichen Pfahlbauten .war das Wild-
        

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