— 180 — einem Vermögen von 880 Gulden. In schmaler Linie geht das Ge- schlecht weiter und ist aber durch Heiraten mit den meisten andern Trisnern verwandt. In Nr. 107 alt lebten die Letzten und betrieben eine Gerberei. Mit den Gerbern Ammann in Vaduz waren sie ehelich zweimal verbunden. Joseph Anton 1789 —1851 war der Letzte. Noch steht in der schönen alten Holzdecke in der Stube eingeschnitzt der Name und es ist dieses Haus das einzige im Winkel, das alle die drei Winkelbrände überdauert hat. Es ging durch Erbschaft anno 1868 in den Besitz der Galli-Bärbier. Anno 1913 an s'Küehnis-Gebhard. Zu der Gerberei gehörte auch die anno 1764 erbaute Loh-Stampfe und zahlte damals Wasserfluss-Zins ans Rentambt Christa Eberle, Gerber : jähr- lich '2 Gulden. Sie stand rechts, dort wo der steile'Weg von der Dorf- stfasse abzweigt und zur «Färb», d. i. H.-Nr. 30 hinaufführt. 109: Walser 1835 — 1945 "' ' ' Anno 1811 hatte sich des Ortsrichters Joseph Sprengers (H.-Nr. 118 alt) seine Tochter : Anna Maria, in Rankweil verheiratet mit Joh. Michael Walser. Ihr Sohn Joseph Michael, geboren 1814 in Rankweil, kam nach Trisen, wurde anno 1835 Bürger (Regierüngs-Archiv 59/1) und erbte das Haus seines^ Grossvaters. Er wurde später Ortsrichter, Vorsteher und Landtagsabgeordneter. Anno 1883 zogen sie in Nr. 96 neu hinauf, d. i. das alte Landammann-Haus zuoberst' in der Poschga. Sein Sohn war Franz, gestorben als Veteraner. anno 1921 und dessen Sohn : Oswald 1877 —1945, Landttagsabgeordneter, starb als Letzter. Noch leben-drei Töchter und bewahren eine Truhe voll alter, wohlgeord- neter1 Familienurkundeh. 110. WEIN Z IRL 1516 Hans Weinzirl wird genannt anno 1516 als Fürbitter für den sonder- barlichen Maler (siehe dort !) und dabei bemerkt : «von Trisen». Die Weinzirl fand ich sonst zumeist in Vaduz und Schaan 1460 —1700. 111. WILLI 1817 — ? ' ' - Christoph Willi von Vaduz, Kaminfeger, war mit der Witwe' Crescen- tia Eberle, geb.-Schurti in Trisen verheiratet und eine zeitlang-Hinter:' säss in Trisen,. Er starb 1853 in Vaduz,' sie 1880 ebendört. .
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.