— 133 — Es ist bekannt, dass die Untertanen von Schellenberg vor der Hui-, digung Schwierigkeiten machten und bestimmte Zusicherungen ver- langten. Nun zeigt sich, dass es sich in der Grafschaft Vaduz genau so verhalten hat. Durch ein halbes Jahrhundert der Schuldenwirfschaft in den Hohenemser Zeiten war das Misstrauen begründet. Der neue Landesherr lebte in Wien und auf seinen Gütern und war hierzulande ein Unbekannter. Die Urkundensuche im Zusammenhang mit dieser Arbeit brachte auch das Ergebnis, dass die wohl einzigen erhalten gebliebenen.Origi- nale der Kaufverträge von Schellenberg (im Bayrischen Hauptstaats- archiv in München) und Vaduz (im Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien) zum Vorschein kamen. Quellen 1. österr. Staatsarchiv (Abt., Haus-, Hof- und Staatsarchiv): Reichshof- ratiudicialia, Denegata recensiora, Faszikel 263 — 68 («Hohenems contra Hohenems»). 2. ebendort, Faszikel: Kleinere Landstände, Liechtenstein. 3. -ebendort: Reichslehensakten, Nr. 100. 4. Fürstliches Archiv: Familienakten, Sitz und Stimme, 1666 — 1707. 5 ebendort: Hofkanzlei des Fürsten Anton Florian von Liechtenstein, Kopial- buch der ein- und ausgehenden Schreiben des Jahres 1697.
        

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