gezahlt werden, würde es 50 kg Silber ausmachen.- Nun denke sich der Leser die Sache selbst weiter. 
1 , " Wir' müssen in ..unserm Fund zwei Teile unterscheiden: einen 4 
ausländischen mit den ' Goldmünzen, Groschen und Kreuzern ühd einen einheimischen mit dem Grösstteil def Pfennigprägungen. «Ein- heimisch» will in diesem Fall freilich nicht bedeuten, dass , diese Münzen in unserm Landesgebiet geprägt worden wären," sondern viel- mehr nur,- dass dieses Landesgebiet zum Umlaufgebiet dieser Münzen gehörte, das sich bis an die Landquart erstreckte, also ungefähr im Süden mit der Montforter Besitzgrenze zusammenging.- Der erste, aus- ländische Teil hat'mehr verkehrsgeschichtlichen. Wert, indem er auf. , die Handelsbeziehungen hinweist ; der zweite, einheimische Teil er- läutert in besonderer Weise die münzgeschichtlichen Belange um den . Bodensee. - •• • ''',''' Wir kennen aus unserm Land vier Schatzfunde, davon sind zwei bedeutend, per erste umfasst 25 römische Münzen und lag-im Rug- geller Ried, Das.Fundgut ist heute nicht mehr auffindbar (Jahrb. 1937, Rom. Münzfunde-in Liechtenstein; Fundverzeichnis No 1). Der zweite umfasst circa 3 Dutzend Wiener-Pfennige von der Zeit um 1300. Das Fündgut liegt als Leihgabe in der Sammlung des Hist. Vereins, ist • bisan nicht veröffentlicht. Der Schatz war angeblich' auf Burg Gut'en- berg in einem Mauerloch -versteckt. Der dritte ist der Schellenberge r- Münzfund und ist ebenfalls vollständig in der Sammlung des Hist. Vereins ausgestellt und veröffentlicht im Jahrb. 1931. Der vierte hier erörterte Fund von Vaduz,' der ebenso in die Sammlung des Hist. -Vereins übergehen wird, .• - ' Mit dem ersten Schatz hät unser Fund selbstverständlich keine N Beziehung, mit dem zweiten nur lose, mehr ausschliessende, indem unser Fund keine Spur dieser Prägung zeigt, obgleich er gleichaltrig ist. Für Guteriberg sind die Wiener-Pfennige durch die Habsburgische Besetzung erklärlich, obschon sie auch so fremdartig wirken. Ergie- biger ist ein Vergleich mit dem Schellenberger Münzfund. Es fällt auf den ersten Blick auf, dass der Vaduzer-Fund um etliches älter ist. Er enthält an einheimischer Prägung nur Brakteaten'. Nun wissen wir wie ,-oben -bemerkt, dass durch' Vereinbarung von 1423 die Münzstätten am .Bodensee begannen, grössere Münzen, Schillinge zu prägen. Auch davon, ist keine Spur im 'Fund, auch keine Überschlagzeichen aüf
        

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