•'—• 27 '— . , • ; führte Brakteat für Bludenz bekannt und dieser nur in wenigen Exemplaren. Ausser unsern Fundstucken, 1 Exempl. in der Stadtsammlung Bludenz, 1 Exempl.' s. Z. in der Sammlung v. Höfken. a. Einhorn (Stadtwappen) nach links mit eingezogenem. . Kopf, darüber 6-blättrige Rosette, Höchrand und feiner - | Perlrand mit 40 Perlen. Das Fell ist mit Punkten darge- stellt, wie beim Löwen von Überlingen, die Prägestem- ' - pel also verwandt (vielleicht von Konstanz). 2 St. v. Höfken, Studien II, S. 107. Bei Cahn'l95 und S. 123, ' ' mit Vorbehalt Chur zugeschrieben. Er fasst Einhorn .irrtümlich als Steinbock auf. «Wenn hier wirklich nicht ein Steinbock, sondern ein nach ünten blickendes Ein-, Horn dargestellt sein sollte, so wird doch die a. a. Gv aus- gesprochene Vermutung v. Höfkens, dass es sich hier um ein' Gepräge der Montforter Seitenlinie zu Bludenz handelt, richtig sein». Cahn hatte offenbar nur ein un- klares Gepräge und dazu nur in Abdruck- zur Hand. Unsere Stücke zeigen ganz eindeutig das Einhorn. Was Cahn als aufgerichtetes Maul ansah, ist deutlich'das Ohr. 4. KEMPTEN ' ' • - ' ' v. Höfken nimmt die in unserer Aufstellung Konstanz c und d in seiner Arbeit «Brakteatentypen der Abtei Kempten» S. 323 ff für Kempten in Anspruch. Vgl. seine Tafel 60/19 und 22. - - 5. KONSTANZ ' 827 St. Konstanz hat Münzrecht seit Anfang des 10, Jahrhun- - derts. Der Bischof hatte bald das Münzwesen um den Bodensee unter seinem Einfluss. Unter Heinrich v. Bran- dis ging das Münzrecht ca. 1370 an die Stadt über. Diese prägte vorerst noch mit dem Bild des Bischofs, dann ,( - aber mit dem Stadtwappen, (vgl. Schellenberger .Münz- 'fund), Von 1370 —1400, sagt Cahn, sind die Gepräge roh auf kleinen eckigen Schrötlingen. (vgl. Bern.: zu Basel 1. a, b. c.) . 1 v ...
        

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