-- 261 — von nahezu 30 Meter um 1,5 Meter. Unter dem Boden sind zwei Lagen von Rüfischutt zu-erkennen, eine tiefere, hellere und etwas steinige und eine obere, mehr dunkle. Über dem Kastellboden lag, hauptsäch- lich in der östlichen Hälfte,- stellenweise eine schwache Brandschicht.. Die vier im Profil festgestellten Pfostenlöcher reichen nur .20 — 30 Centimeter in den gewachsehen Boden. Bei Meter 10 glaubten wir einen Balkengraben zu erkennen. Darunter liegt (30 —'- 40 cm unter- derh Mörtelboden) eine Steinlage, die wir auch im Schnitt 9 feststellen konnten. Der Rest'einer jüngeren Trockenmauer zeigte sich bei Meter 12. Im Humus über dem Boden befand sich etwas. Bauschutt und Zie- gelreste, z. T. aber auch jüngere Auffüllüng. .. • . ' Das P r o f i 1 A 3 — B 3. Dieses Profil stösst nur bei Meter 2 direkt an die Mauer und ist im Übrigen an der Schnittwand, ca. ein Meter von den Aussertmauern entfernt, aufgenommen. Das Niveau des ungestör- • ten Grundes, der aus Rüfischutt und Kies besteht, liegt aüf der Aussen^ seite der Ostmauer und auf der Ostseite' des Südostturmes unter der Höhe von 456,4 Meter. Die Oberkante des Vörfundaments am Turm wurde mit 455,8 Meter einnivelliert. Da hier das Vorfundament noch 40 cm in die Tiefe geht, stand der Turm 1 Meter tief im Boden. Über .dem alten Bodenniveau, liegt gegenüber' der Turmmitte eine starke, dunkle Brandschicht. Beidseitig und darüber ist eine 50.bis; 60 Centi- meter' mächtige Abbruchschi'cht, mit Steinen, Mörtelresten und Ziegel- brocken. Dann folgt darüber eine Schicht mit eingefülltem ode^ von oben her .nachgerutschtem dunklem Rüfischutt und darüber, direkt unter dem Humus, nochmals eine Lage mit Abbruchschutt! Es wjurde' also auf dieser Seite des Turmes zweimal abgebrochen. Dabei-wurden • ... I wohl immer nur die schönen Steine gehölt und das Übrige einfach liegen gelassen. Dazwischen hinein standen die Turmresfe anscheinend .wieder lange Zeit unberührt da. - . Der Profilteil von Meter 18 bis 28 wurde auf'der Südseite'des Tur- mes, ebenfalls etwa 1 Meter von diesem entfernt, aufgenommen. Auch hier,hegt, im westlichen Teil, eine Brandschicht. Darüber und östlich davon-ist zwischen dem; gewachsenen Grund und dem Humus alles Abbruchschutt, stellenweise mit Steinen und Ziegeln durchsetzt, dane- ben aber wieder nur Mörtelschütt. Einzelne Abbruchs- oder Zerstö- rungsabschnitte sind an diesem Teil des Profils nicht zu unterscheiden!
        

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