sind zürn grössten Teil noch erhalten. Das zu ihrem Bau verwendete . Material ist'nicht einheitlich: es wurden Tuffstein, Sandstein und be- sonders Ziegelplatten verwendet.-An den Wänden sieht man noch^die • Abdrücke der Hohlziegel (tubuli) durch welche die Wärme aus dem Bodenhypokaust nach oben geleitet wurde. Wo die Tubuli noch vor- handen waren, sind sie trotz aller Sorgfalt beim Ausräumen des Schuttes abgefallen. Da auch Ziegelplatten gefunden wurden, 'die, an den Ecken Vorsprünge hatten (tegulae mammatae). müssen solche z. T. statt der Tubuli verwendet worden sein. An die Wand geheftet, Hessen sie Hohlräume frei, durch welche' die warme Luft zirkulieren konnte. / Aus dem Raum B wurde die Warmluft durch Kanäle in den R a u m C, ins L a u b a d (tepidarium)„ geleitet. Die zum Teil nur mehr in Resten vorhandenen Hypokaustenpfeiler bestehen hier aus> Ziegelplatten. In der Südwestecke ist noch ein Teil des Terrazzobodens, in- dem noch drei, Tubuli stecken, erhalten (vergl. die steihgerechte Aufnahme des"Bades). In der Ostwand dieses Raumes wurde eine mit Ziegeln vermauerte Stelle .geöffnet (Abb. 17). Es zeigte sich,.dass die Heizüngsahlage tiefer liegt als die Fundamente der östlichen Umfas- sungsmauer und'dass darunter die Rückwand mit Mauerwerk und.' Ziegelstücken verblendet war. Die Verbindung "mit dem Kaltbäd (jrigidarium) vermittelte ' eine Türe, von der wir die Schwelle, ganz im westlichen Teil der Trennmauer, feststellen konnten.' Eine andere Tür zwischen Laubad und Kaltbad, flankiert von Tuff Steinquadern, befand sich in der öst- lichen Hälfte' der Trennmauer.' Diese Türöffnung war .später wieder vermauert worden (s. Grundrissplan und steihgerechte Aufnahme). Der Mörtelbodon im Kaltbad war noch sehr gut erhalten: Als wir ihn in der Nordostecke des Raumes öffneten, kam darunter ein älterer Boden zum Vorschein (Abb. 16 u. Grundrissplan)•, der auf einem soliden Mörtelfundament lag. Beide Böden hatten eine Unterlage .von Steinen, über w.elche die Mörtejschicht (Kalk mit kleingeschlageneh Ziegel- stückeh) ausgegossen war. Die Ostwand (Kastellmauer) war mit Mörtel verputzt, dem Häcksel • beigemengt war. Besonders schön waren die beiden, aus Sandstein gehauenen Kahaleinläufe, mit den sternförmigen Öffnungen': Sie waren unter sich durch einen' Abzugskanal verbunden, .dessen Ablauf unter der Schwelle der Türe auf der Südseite, in einen -aus Dachziegeln gebildeten Kanal mündete (Abb. 12). Das Kaltwasser- bassin* in der Südwestecke war mit Ziegelplatten ausgelegt'(Abb. 10).
        

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