die verschiedenen Typen, die,sich sichtlicher unterschie-,- deh.Eiriige Perlen mehr oder weniger zählte man nor- malerweise . sicher nicht nach, aber es , bedingte. doch einen andern Prägestempel. Die Menge der geschlagenen' .Pfennige war sehr gross, das beweisen die Urkunden;' die zahlreichen Münzfunde und besonders der Umstand' der Yerrufung, wobei das gesammelte Geld jeweils wie- der eingeschmolzen und umgeprägt wurde.-Ich bin^d'er Meinung, dass bei der Prägung solcher Massen an Pfeh-, nigen verschiedene Stempel zugleich in Verwendung genommen und damit verschiedene Varianten zugleich in Umlauf gesetzt wurden.. Das Vorhandensein so vieler Varianten in ein und demselben Fund legt eine solche Auffassung jedenfalls nahe! Es dürfte daher auch frag- lich erscheinen, hur eine dieser Varianten als jeweiligen «ewigen Pfennig» in Vorschlag zu bringen. «Ewige Pfen- nige»-hiessen die Rfennigprägungeri des-Bodenseegebie7, ,tes, die- auf Grund eines Münzübereinkommens der Städte Konstanz, St. Gallen, Rädolfszell, Überlingen, Ra- vensburg und Lindau von . 1295 bis 1335 mit gleichem. Gewicht und'Silbergehalt geschlagen wurden, - (0,467 gr. - •roh, 0,'459 gr. fein), . ' . ,> • '.. . • BASEL -. / ' • '" " '• Basel prägt bis -1373 bischöflich, von da an städtisch. Meyer weist die folgenden 3 Brakteaten Basel zu, be- merkt' aber : .— «sie haben Verwändtschaft-mit den Kons'tanzer-Brakteaten, so dass Verwechslungen, nicht ganz vermieden werden können». Zur Unterscheidung . gibt er_ an': Bäsel hat mehr den viereckigen Typ, Kon- stanz/ den runden;. Basel hat nur Hochrahd, Konstanz; .von früh an den Perlenrand,"eine Unterscheidung; die. heute kaum mehr zu halten sein:' wird. B — A soll als «Bäsilea» gelesen werden, J —O hingegen, als Bischofs/', 'narrte (Johannes), also auch hierin keine Einheitlichkeit Cahn beschreibt .ähnliche' Gepräge für Konstanz. Vgl." hiezu Cahri 76 und Bern, Konstanz 5. '
        

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