Da die Räume mit den daraufliegenden jüngeren Mauern und dem Kalkofen noch aufgenommen und. vermessen werden mussten, 'wurde • hier vorläufig nicht mehr weiter gearbeitet. .. . In der Gegend des vermuteten Mittelturmes, auf der Ostseite des Kastells, wurde an der Aussehseite der Mauer, im Garten des'Gottfried Kaufmann, der Schnitt 8-ausgeführt. In diesem Schnitt konnten wir wieder vier Skelette feststellen, die in verschiedener Tiefe und nicht in gleicher Lage bestattet waren (s. Grundrissplan). Das zutiefst gele- gene Skelett befand sich annähernd 2 Meter unter der Oberfläche und ' war mit Steinen umstellt. An dieser Stelle hatte die. Aussenmauer die grösste in dieser Grabung festgestellte Höhe ; sie war hier 2,40 rrihoch.; • 
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" ^ Westlich von Schnitt 8 und auf der Kastellmaüer' östlich des Bade's lag auf der Kastellmaüer eine jüngere Grenzmauer (Friedhofmauer ?),- die westlich vom Schnitt 8 abgetragen wurde. Auf einer Breite von ca. 1 Meter war darunter die Oberfläche der Kastellmauer glatt, ähn- lich wie an der schon erwähnten Stelle auf. dem Südostturm, und'es scheint,- dass an dieser Stelle ursprünglich eine Pforte- in; der Ost- mauer-war. . • . . ' Gegenüber dem Schnitt 8, etwa 2 Meter vor der Innenseite der Ostmauer, stand ein grosser Apfelbaum. Wir hatten bereits in der Gra- bung 1956 festgestellt, dass an dieser Stelle zahlreiche Fünde zu erwar- ten waren. Sie war noch gänzlich ungestört.. Der Baum wurde zuerst auf allen Seiten umgraben und konnte erst später entfernt werden. Der Schnitt wurde dann noch weiter nach-Westen verbreitert (Raum-K) und es wurden hier die meisten Funde geborgen. Stellenweise konnten hier zwei Horizonte festgestellt werden, nämlich über und .unter dem teilweise noch vorhandenen Kalkmörtelstrich. Unter diesem Boden, also im unteren Horizont, .lagen auch die verschiedenen Feuerstellen, Balkengruben, Pfeilerbettungen und Pfostenlöcher '(s. Grundrissplan). Zur Weiterführung der Grabung südlich St. Peter und westlich des' Bades mussten zuerst eine Gartenmauer, ein Schuppen'und' ein grosses Holzlager entfernt und versorgt werden. Dann wurde westlich der- Baderäume der Raum E 'abgedeckt. Der Mörtelboden war hier durch- vvegs noch gut erhalten. Mitten im Raum stellten wir eine mit Ziegel-, platten, ausgelegte Feuerstelle fest und im- nördlichen Teil, würden Mauern von spateren, anscheinend aber doch auch römischen Einbau- ten gefunden (s: Grundrissplän u. Abb..,9, links).. . . ,
        

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