- 140, - setzen, in den .Geist und das Schicksal eigener Vorfahren. Dann sind die Akten für uns'nicht mehr tot, vor unserem geistigen Auge stehen Menschenschicksale in ihrer ganzen Tragik. Meine Arbeit wäre nicht entstanden, wenn mir nicht wertvolle . Hilfe zuteil geworden wäre. In Wien hat mich Herr Generaldirektor Dr: Gebhard Florian Rath im österreichischen Staatsarchiv persönlich empfangen und mir, spon- tan jede Unterstützung zugesagt. Es ist als Beweis grossen Entgegen- kommens zu werten, .wenn das umfangreiche, wertvolle Aktenmaterial an die Fürstliche Regierung entlehnt wurde, so däss.mir das Studium im Lande möglich war, ' - ' ' Herr Staatsarchivar Dr. Winter hat in gründlichem und überaus, exaktem Suchen sehr viel Material für unsere Heimatgeschichte im österreichischen Staatsarchiv gefunden. Ihm verdanken wir, nicht nur die Funde der Akten der kaiserlichen Kommission in den Angelegen- : heiten der Vaduzer Hexenprozesse und des Originals des Rechtsgut- achtens, sondern er hat auch andere hochinteressante Urkunden bei- gebracht, die reichen Stoff für weitere Arbeiten .geben können. Auf den Ergebnissen seines Suchens und Sichtens konnte ich aufbauen. ' Herr. Landesarchivar Dr. Klein in Salzbürg hat in den Händschrif- ' tenbestähden der ehemaligen Universitätsbibliothek Salzburg den' Ent- wurf • des Rechtsgutachtens entdeckt. Als Fachmann auf, dem For- schungsgebiete der Zauberprozesse: gab mir Herr .Dr. Klein-manchen Hinweis, vor allem auf die Umstände, unter denen.das Gutachten zu- . standegekommen ist. . Die Herren Landesarchivar, Dr. Bachmann in Innsbruck -und bi- schöfl. Archivar Dr. Hübscher in Chur haben mir bereitwillig Aus- künfte .erteilt, die Einzelheiten abklärten, der Herr Archivar der Stadt • Kempten stellte • mir auch ein Werk ,zur Verfügung, aus dem ich die Persönlichkeit des^ Fürstabtes Rupert näher kennenlernte. , - . ; •. ' ' . ' ' ' i Schliesslich hat mich H. Herr Pfarrer F. Tschugmell aus-seinem reichen familienkundlichen Wissen auf manches Interessante hinge- wiesen und mir Namenslisten erstellt. , . Für mein Arbeiten war es ein grosser Ansporn, dieses Entgegen- kommen und die freundliche Hilfsbereitschaft gefunden zu haben,' und mein aufrichtiger Dank kommt von Herzen.
        

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