spant sind und auch die nächstliegenden verdorben haben, in'der Art erhalten, .als wären sie gestern vergraben worden, was mir die Arbeit um vieles erleichtert. Dass die Münzen im Tontopf vergraben waren, ist sicher ; dehn sie lagen ja zum Teil noch im zertrümmerten Gefäss,. wo sie der Bub fand, die Scherben tragen zum Teil nochdie Abdrücke der" Münzen in ihrem ältanhaftenden Schmutz und, wenn die Münzen so sauber vorliegen ohne gereinigt worden zu sein, sind sie. sicher nicht ungeschützt im Boden gelegen? ., . _ ..- , Der Münztopf wurde in ca. 60 kleineren und grösseren Scherben •gefunden, konnte aber mit diesen fast völlig zusammengestellt werden. Die Bruchstellen waren meist frisch, also erst beim Ausgraben' gebro- chen worden.. Nur um die Schulter waren alte Bruchstellen d. h.. der Topf war schon in seinem Versteck obenhin, aber nur oben, geschädigt und konnte daher seinen- Inhalt glücklicherweise trotzdem zusammen- halten. Der Topf ist. ohne Sorgfalt auf der Drehscheibe gearbeitet, in- nen und aussen schlickglatt, ohne Henkel und ohne Ornament,, also • gewöhnliche Massenware. Es macht den Eindruck, er'sei neu für die- sen Bergungszweck verwendet, worden! Die innere Bodenseite und die inneren, -unteren Wandungspartien zeigen noch die Abdrücke von Münzen im anhaftenden, alten Schmutz. Die übrigen Scherben wurden leider gereinigt. Der Hafen hat nachstehende Maße : Höhe 140 mm, äusserer, oberer , Gefässrand-Durchmesser 105 mm," äusserer .Boden-, durchmesse! 85 mm, grösste Ausbuchtung direkt unter der Schulter-, rundung Durchmesser 140 mm, äussere.'Bodenmarke (Töpfermarke) grosser Kreis mit Kreuz. Mit den Scherben des Topfes: wurden zwei weitere kleine Scherben' beigebrächt und ein halber, alter TOnwirtel mit abgewettertem Bruch, die mit dem Münzgefäss.jedoch in keinem Zusammenhang stehen1. , 
' i ' , . Bei näherem Zusehen wird man sich leicht überzeugen, dass der" Topf fast ganz aufgefüllt wird mit''dem vorhandenen Münzinhalt. Es kann also auch aus diesem Grunde nicht viel vom Inhalt, fehlen:
        

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