— 226 — der rvielcii Details ilen Eindruck des Gesamthildes hintanstellen. Dass daneben auch einige Ansichten D. T r ii m p y 's modifiziert werden müssen, macht seine Arbeit, ilie sich auf ein viel grösseres und damals wenig erforschtes Gebiet erstreckte, nicht weniger ein- drucksvoll. Die D e c k c n f o I g e im U n t e r s u c b u n g s g c b i et Das tiefste tektonische Element ist die helvetische Schuppe des nördlichen Fläscherberges auf liech- tensteinischem Boden, die von R. B 1 a s e r (1951) besprochen wurde. Ein schmaler, schutterfüllter alter Talboden trennt diese östlich ein- fallenden helvetischen Gesteine von der Basis der Falknis-Decke zwischen Mä's und Andstein. In diese schutterfüllte Lücke mündet der nach S auskeileiwle Triesner Flysch, der SE Triesen eine grössere Mächtigkeit erlangt. Er bildet die direkte Unterlage der Falknis-Deckc im Norden. Die Falknis-Decke ist das hauptsächliche tektonische Element des untersuchten Gebietes. Sie besteht aus drei mächtigen liegenden Deckfaltcn und einigen mehr oder wenigerstark mit den Grossfalten im Zusammenhang stehenden Schuppen. D. T r ü in p y nannte die Deckfaltcn Schuppen und bezeichnete sie von unten nach oben (1 — 3) als : 3. Tschingelschuppe 2. Falknisschuppe 1. Gleckhornschuppe Im Untersuchungsgebiet liegen nur die beiden unteren Deck- falten vor. Die Axen dieser Deckfaltcn sind — grosso modo — E—W gerichtet und stechen ostwärts ein. Die Mächtigkeit der Schuppen nimmt von W nach E rapid ab, weniger stark auch von S nach N. So lösen sich im Grossen die drei Deckfalteu dachziegelförmig, nach Osten und leicht nach Norden eintauchend, ab. Die westlichste und tiefste Einheit, die Gleckhornschuppe, zeigt ihre mächtige Westseite in der Malmmauer zwischen Lawcnatobel und Luziensteig. Die nächsthöhere, die Falknisschuppe ist, leicht nach Osten zurückge- staffelt und reicht bis ins Falknisgebiet, wo sie wandbildend grösste Mächtigkeit erreicht. Ein Ahleger der Tschingel-Schuppc reicht nach Westen möglicherweise bis zum Naafkopf.
        

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