Kalke lassen sich häufig plattig spalten, analog zu jenen des Falknis- Flysehos. Die Bankigkeit ist ausserordentlich scharf ebeuflächig. Die Bankdicken sind geringer als im Flysch der Falknis-Decke. Die im letztgenannten spärlich enthaltenen gröberen nummuliteii- fiihrenden Sandsteine und Brekzicnlagen fehlen im Flysch der Snlz- fluh-Decke. Alter Der Übergang aus den liegenden Globorotalienschichten be: stimmt das Alter des Flysches als palcocaene oder jüngere Serie. Die lithofaziellc Ähnlichkeit mit dem Falknisflysch und die identi- sche istraligrap'hische Position lassen auf oberes Paleocaen bis un- terstes Eocaen scbliessen. Niummulitcn wurden bisher in 'den wenigen von uns geschliffenen Proben nicht entdeckt. M ä c b t i g k e i t Nur an einer Stelle, über dem unteren Sulzfliihkalk-Band, 150 m SE e von Heubergrüfe (200 m N Fallwald) erreicht die Mächtigkeit 30 m. An den p. 210 unter 1 — 3 angeführten Lokalitäten be- trägt sie wenige Meter. An den übrigen Aufschlüssen der Sulzfluh- Dccke lässt die intensive tektonische Vermischung mir jüngerem Wildflysch und mit Gesteinen -der Quetschzone eine Ausscheidung des Flyschanteiles gar nicht zu. Der Wildflysch entwickelt sich rasch aus den Flyschgestei- nen, indem an Stelle der plattig spaltbaren kieseligen und sandigen Kalke ausserordentlich harte, in Linsen ausgezogene Kieselkalke tre- ten. Zugleich ist eine höhere Tonführung der grauen, grünlichen und schwarzen Mergolschiefer festzustellen. Selten sind glaukonitische Ölcpiarzitc diesem Horizont eigen. Die handteller- bis m-grossen Linsen der Kieselkalke, der seltenen feinstkörnigen Quarzsandsteine und ölquarzite, in den Schiefern liegend, sind mit dem Flysch und ebenso häufig mit Gesteinen der Quetschzone verschuppt und der- art vermengt, dass die einzelnen Anteile nicht mehr feststellbar sind. Die von H. Sckaetti (1951) als Falknis-Ganlt bezeichnete, oft linsig auf- gelöste Claukonitquarz.it-.Bauk in der «Quetschzone» dürfte dem W ildflyseh- horiznn! der Sulzfluh-Decke entstammen. Sie- ist auch in den obigen Aul- schlüssen Lavadina-Fallwald nicht selten als m-starke Bank von einiger Lange im Dach des Wildflysches der Sulzfluh-Decke konslatierbar und hat nichts mit Falknis-Cault zu tun.
        

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