— 206 - Die Granite Sie sind in zwei Vorkommen gut aufgeschlossen. Das eine be- findet sich 100 m W F von Fallwald (500 m NW Heuhühl). Auf eine Länge von über 100 m tritt der Granit in einer zerbrochenen, z. 1\ in Schollen aufgelösten Lage von niax. 5 m Mächtigkeit auf. Diese Lage ist in schwarze Schiefer mit Kieselkalken, welche in handgrosse Linsen ausgezogen sind, eingebettet. Unter dem Granit, z. T. im Kontakt mit ihm, liegt Falknis-Flysch vor. Die obgenannten Schiefer, die infolge starker tektonischer Beanspruchung «wildflyschähnli- chen» Aspekt aufweisen, liegen iiher dem Granit in wechselnder Mächtigkeit von 10 — 20 in. Uber ihnen folgt das massige Sulzfluh- kalk-Wändchen. Die Schiefer sind nicht einheitlicher Natur. Sie sind in intensiver Weise verschuppt mit Flysch der Falknis-Decke, mit Globorotalienscliichten und mit flyschartigen Paketen unbekannten Alters. Möglicherweise gehört ein nicht abgrenzbarer Teil mit Kie- selkalken und dolomitreichen Feinbrekzien einer Serie an, die das normalstratigraphisch Liegende des Sulzfluhkalkes repräsentiert, wofür aber keine eindeutigen Anhaltspunkte vorliegen. Das zweite Vorkommen liegt ca. 70 m N i von Kulmi (südlich Wangpass P. 1884) beidseits des Fussweges als eine m-dicke Lage westlich lies Grates zwischen Couches rouges und Flyschgesteinen der Falknis-Decke clngespiesst. östlich des Grates liegen die meist isolierten Blöcke dieser Lage in einer komplex verschuppten Zone von Oberkreide und Tertiärgesteinen der Falknisserie, von Fiysch der Sulzflub-Decke und von Schiefern der Aroser Schuppenzone. Einzelne Blöcke eines Granites mit roten Feldspaten, den auch D. T r ü in p y von andern Lokalitäten beschrieh, finden sich selten, in Flyschschiefer der Falknis-Decke eingedrückt, am Hang östlich der Alphütte von Wang bis zur Wangpass-Höbe, P. 1884. Was die mikroskopische Untersuchung der Granite anbetrifft, verweisen wir auf die Ausführungen von D. T r ii m p y (1916), p. 138. Der Sulzfluh-Kalk Er ist das markanteste Schichtglied der Decke und bildet leuch- tende hellgrau-weisse Wändchen zwischen Lavadina und dem Wang- pass, P. 1884. Eine Bankung des im Bruch hellgrauen Kalkes fehlt. Mit der Lupe lässt er sich ials teils 'dichter, teils oolithischer Kalk
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.