— 200 — niveau liegen im Aiifschluss beim Steinbruch Triesen. ca. 20 m mäch- tig, sandige, glaükonitreiche Couches rouges vor. Die gute Bankung und die regelmässige Wechsellagerung von wenig cm-mächtigen Kal- ken mit weichen Mergelschiefern ist besser ausgeprägt als im übri- gen Untersuchungsgebiet. Der von der «Gault-Küste» gelieferte Quarzsand- und Glaukonitgehalt kann gelegentlich so hoch werden, dass «gaultartige» qnarzreiche Sandsteinhänkchen resultieren, in welchen im spärlichen Kalkbindemittel Glohotruncanen in allen Zwickeln zwischen den Trümmern liegen. Noch bis 10 m über dem Transgfessionsniveau sind vereinzelt kleine bis kopfgrosse Gault- sandstein-Triimmer den Couches rouges eingelagert. In einigen,Fäl- len sind selbst Schichtpakete von einigen Metern Länge, meist aus luronen, harten Couches rouges-Kalken bestehend, mehrere Meter über der Basis festzustellen. Der Hauptanteil der Globotruncanen rekrutiert sich aus aufgearbeiteten z. T. prächtig erhaltenen Formen von Unterturon- bis Campanien-Globotruncanen. Sie sind oft «zu- sainiuengeschwcmmt».; gelegentlich derart, dass sie das Gestein voll- ständig erfüllen. Auf Grund der Fauna in den sandärmsten Kalken und Mergeln, wie sie aus dem oberen Abschnitt des Bereiches 3 beschrieben wurden (G. leupoldi und G. stuarti), kann Ob. Campa- nien-Unt. Maestrichtien-Alter der Transgression festgelegt werden (wahrscheinlich der Wangtransgression im Siidhelvetikum alters- aequivalent). Mächtigkeit Sie kann nur geschätzt werden , und dürfte um weniges mehr als 100 m betragen. Beste A n 1 s c Ii 1 ii s s c Die guten Aufschlüsse sind überaus zahlreich. Eines der besten Profile lässt sich bei Kluba, SW Valiina Obersäss, im oberen Samina- tal, studieren. Erwähnt sei ferner noch, weil tektonisch von Belang, das kleine Vorkommen typischer Maestrichticn-Couches rouges bei Bargclla. Uber die zahlreichen Aufschlüsse zwischen Heubühl und .Plasteilkopf orientiert die geol. Karle F. L.
        

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