— 192 — F e s s i 1 f ii Ii r u n g und All c r Seltene, 'unbestimmbare Belenmiten ausgenommen, wurden 'bis- her keine Makrofossiiien gefunden. Der Mikrofossilgchalt ist gering und ohne Leitformen in den drei Abschnitten der Serie. Die gele- gentlich anzutreffenden Orbitolinen und Salpingoporellen erweisen sich, mit Ausnahme der untersten paar Meter der Serie, als aufge- arbeitete Formen aus den Tristelschichten. Der Vergleich mit siidhelvetischen Schichtreihen und die für die Tristelschichten typischen Mikroorganismen sind ein Hinweis dafür, dass die Tristel-Gault-Grenze wohl ungefähr mit der Wende Bedoulien-Gargasien zusammenfällt. Die tonigen Feinsandkalke. in den Schiefern des oberen Gault (Abschnitt 4) sind gelegentlich erfüllt von schlecht erhaltenen ceno- nianen Glohotruncanen und Globigerinen. C 1 t . ( R o t a 1 i p o r a ) a p e n n i n i c a 0. REN Z überwiegt, ist in der Regel gut konserviert und am besten bestimmbar. Daneben sind zu notieren : G 1 I . ( T h a I m a u n i n e 1 1 a ) ? t i c i n e n s i s GANDOLFI? P s e u d o v a 1 v u 1 i n e r i a s p . P I a n u 1 i n a s p ., 1 Expl. G 1 o b i g e r i n e n . Diese Assoziation spricht eindeutig für Ceiiomanien'. Ob es sich dabei um unteres Cenomanien handelt, ist beim schiechten Erhal- tungszustand der fraglichen ticinensis-Formen noch nicht entschie- den. Auffällig ist die Tatsache, dass einerseits die basalsten Couches rouges an allen Lokalitäten des Unterisuchungsgebietes eine bereits für mittleres Turon sprechende Globotruncanen-Population ent- halten. Anderseits ist in den oberen Gaultschiefern die typische Glo- botruncanen-Gemeinschart des Oberceuoman-Unterturon nicht an- zutreffen. Wahrscheinlich manifestiert sich hierdurch eine Schicht- lücke, möglicherweise das höchste Cenoman und das basalste Turon umfassend. M ä c h I i g k e i t Die normale Mächtigkeit der Serie in der Gleckhorn-Schuppe in Liechtenstein beträgt 160 bis 200 m, ist aber in der Regel — tek- tonisch bedingt —- meist geringer. Sie dürfte in der Falknis-Schuppe
        

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