— :i79 -- Bcslc Aufschlüsse 1. Am Strässchcn im Steinbruch Triesen (1 km SSE Dorf 2. Im Badtobel (sLid.ich des Aufschlusses I). von H. 900 an 3. Am Strasschen Triesen-La wena, H. 900 — 1150, ferner am selben Strasschen H. 1252 (Weisse Riife). 4. Grat zwischen Plasteikopf und Schwarzhorn. Die Tristelschichten («Urgo-Aptien», ? Ob. Barremien - ? Bcdoulien) (= Tristclkalk von D. Triimpy) D. T r ü m p y (1916) wandte den Ausdruck Tristclkalk an, da es sich nach ihm um eine Serie von oolithischen Sandkalken handelt, wobei wirkliche Brckzien untergeordnet seien. Wir ziehen die Be- zeichnung Tristelschichten vor und möchten gleich beifügen, dass es sich bei der Hauptmasse' der kalkigen Bänke um echte Feinbrek- zien und Sandkalke mit «grading» handelt, die wir im folgenden kurz Trislelbrekzicn nennen. Kurze Charakterisierung tl c r Serie Der lithologische Übergang vom Neokom zu den Tristelschich- ten vollzieht sich innerhalb von ca. 20 m. Der Ubergang in Fig. 17 ist etwas verkürzt dargestellt und entspricht den vielen in natura tektonisch reduzierten Profilabschnitten. In die felnbanlkige Wechsellagerung von Kiesel kalken mit Ton- schiefern und etwas geringmächtigen Fleckenkalken des obersten Neokoms schieben sich in den obersten 10 m dieser Serie vereinzelte 20 — 50 cm mächtige, dunkle, leicht tonige, sandige Spatkalke ein. Mit der Lupe Ist zu erkennen, dass der Zement erfüllt ist vonOoiden, Onkoiden, Milioliden, kristallinem Detritus und feinen eckigen Do- lomitgeröllen in Sandkorngrösse. Es sind dies die erstauftretenden Tristelbrekzien-Bänke. Sie zeigen in einigen Fällen kein oder schwa- ches, in den meisten Fällen gutes «grading». Eine Tonsohieferfrak- tion fehlt diesen Kleinzyklen oft. Es handelt sich, auch höher in der Serie, meist um «grading» innerhalb einer Bank. Bereits in diesen erst auftretenden vereinzelten «Tristelbänkcn» im obersten Neokom stimmt der Mikrofossilgehalt mit demjenigen der Hauptmasse der Tristelschichten überein.
        

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