— 166 — H. 
W o i s s hält sich an die Stufenbezeichnung von F. L. Spat h (1933). welcher empfiehlt, die Contiguus-Zone noch ins öftere Kimmeridge zu stellen. In der Falknis-Deckc (ohne Ammoniien) tritt diese Clypeina wenige Meter iiher den nasalsten Kleinzyklen der Falknisbrekzien-Serie auf und ist in fast allen Dünnschliffen feinbrekziöser und psammitischor Korngrössenbereichc dersel- ben anzutreffen. Auch in kleinen Trümmern ist die Form in verschiedensten Schnitten leidig kenntlich. H. We i s s (1949) hat .sich in seiner bekannten Arbeit über den Malm der Klippendecke der West- und Zentralschweiz-aus- führlich mit dieser Leitform beschäftigt, wobei er auch das Prob- lem der Grenzziehung Kimmeridge-Titbon diskutiert. Dabei han- delt es sich um die Frage, ob die Contiguus-Zone. als oberes Kimmeridge oder als oberes Untertithon bezeichnet werden soll. Das kann naturgemäss nicht in Gebieten entschieden werden, in welchen entsprechende Makrofaunen fehlen. H. W e is s hält sich in seiner Arbeit an die Gliederung von F: L. Späth (1933), der im Gegensatz zur Grosszahl der Stratigraphen, die sich mit diesem Problem beschäftigten, die Contiguus-Zone ins obere Kimnieridgicn stellt (siehe Fig. 20). Leider vermissen wir in der Publikation von H. Weiss eine Berücksichtigung der klassi- schen Monographie von G. M a z c n o t (1939), der p. 259 — 261 die Einteilung von Späth ausführlich diskutiert. Beide Auf- fassungen über die Stufentrennung sind in Fig. 20 wiedergegeben. Diese Gliederung Mazenot's entspricht im grossen tler 'her- kömmlichen, wie sie in den meisten alpinen und ausseralpinen Bereichen angewandt wird. Die genannte Frage bat im Zusam- menhang mit dem Leitwert der Clypeina j u r assica für die Bezeichnung des Faiknis-Tithons rein nomenklatorischen Wert, wenn dabei angegeben wird, was unter Tithon verstanden wird (siehe Fig. 20) (auch auf der geol. Karle F. L.). Um leichter mit den Resultaten von IL W e i s s vergleichen zu können, hal- ten wir uns an dessen Bezeichnung nach dem Vorschlag von F. L. Späth. Die Ausdrücke Unter- und Obertithon beziehen sich im folgenden stets auf diese Fassung. Danach stellt sich Cly- peina jurassica an der Basis des Untertithons ein, die Calpionellen an derlBasis des Ober.tithons. Die von Tb. L o r e n z (1901) gefundene Fauna, die mit jener von Stramberg verglichen
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.