— J 65 — Riffauna kommt nur in einem der Grösse der Fossiltrümmer ent- sprechenden Korngrössenbereich des Kleinzyklus vor und hat nichts mit einem echten Riffkalk zu tun. Die Fauna ist wohl altersbewci- send, aber nicht autochthon. Mit dem Sulzfluhkalk — als einer Riff- Vorfeld-Bildung — kann dieser Kleinzyklus, was die Entstehung anbetrifft, auf keinen Fall verglichen werden. Die Annahme einer Änderung der Ablagerungstiefe ist unnötig weil unter und über diesem «graded bed» (lichte Kalke mit Radiolarien auftreten. Die Ablagerungstiefe ist stets dieselbe und entspricht der Bildungstiefe pelagischer Kalke mit Hornsteinen. Fossilführung ti n d Alter: Das Alter dieser Serie ist durch folgende Daten bestimmt : 1. Tb . L o r e n z (1901) fand im Fläschertäli (südlich des Falknis) (siehe geol. Karte von D. Triimpy, 1916) im Schutt eine Fauna, die aus dem obern Teil der Serie stammt. Davon seien genannt : P R 0 S 0 P 0 N m a r g i n a I u m H. v. MEYER Lima I a t e 1 u n a t a BOEH M Lima p r a t z i B 0 E H M P 1 a c u n o p s i s t a t r i c a Z i t t. S p o n d y 1 u s g 1 o b o s u s 0 U. H c t e r o d i c e r a s c f . 1 u c i D E F R . P I i c a t u 1 a c f. s t r a m b c r g e n s i s B 0 E H M daneben: Ceromya, Pecten, Trigonia, Beleinnites, Apiocrin.us, Pleurotomaria, Cerithium, Nerineen, Korallen, Stacheln von Hemicidaris. D. T r ü m |) y (1916) fand noch Lima s p . 2. Die Falknisbrekzien-Serie wird charakterisiert durch die in fast jedem Dünnschliff anzutreffende, leicht kenntliche Dasyclada- eeenform C 1 y p e i n a j u r a s s i c a FAVRE & RICHARD (siehe Fig. 20). S'c erweist sich als ausgezeichnete Leitform für Tithon. Die Untergrenze der Verbreitung dieser Clypeina ist von Bedeutung. Überall, wo sie bisher beschrieben wurde, erseheint sie in derselben stratigraphischen Höhe, knapp über der Conti- guus-Zone (siebe ausführliche Diskussion von H. Weiss, 1949).
        

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