160 — besteht aus demselben Kalkpelit, meist mit kleinkörnigem Organo- detritus. wie in den Feinfraktionen. An der Basis der mächtigen Kleinzyklen mit groben Trümmern fehlen deshalb entsprechend grosse Fossilreste. Im Zement liegen hingegen stets kleine Fossiltrümmer. Fällt die Trümmergrösse ver- tikal im Kleinzyklus auf cm-Grössc (wobei dann meist Geröligrössen von ca. 1 —20 mm gemischt auftreten), so sind reichlieh Trümmer von Muscheln. Gastropoden, Korallen, Spongien und überaus häufig Algenknoden zu konstatieren. Im Bereich, der durchschnittlich Fsammitfraktion enthält, sind entsprechend kleine Trümmer von Makrofossilien, grössere Kleinforaminiferen und reichlich Ooiih; (»der Onkoiile vorwiegend. Kristalline T r ü m m e r der Kleinzyklen: Grüne Granite, von D. T r ii m p y mit Julier- und Albulagranit verglichen : Diorite (wie Diorite der Bernina): Quarzporphyr : Gneise : Marmor. (Detaillierte Beschreibung der kristallinen Trüm- mer siehe D. T r ü m p y, 1916, p. 130). Fällt die durchschnittliche Korngrösse unter 1 mm, so ent- stehen 'die gelegentlich schwach quarzsandigen oolit'hisch-onkolithi- schen Kalke mit dichtem bis niakrokristallinem («Spatisation» nach B. S a n der) Kalkzement. S e d i m c n I ä r c T r ü m m c r : Sie stammen z. T. aus älteren Horizonten der Falknis-Schicht- reihe. Dolomite, dichte Kalke, Kalke mit «strueture grumeleusc» mit krvpto- niakrokristallinem Zement überwiegen. Daneben sind ooli- ihlsche oder onkolitischc Kalke mit Kleinforaminiferen, dichte Kalke mit Radiolarien und Spongiennadeln, verkieselte Kalke und Dolomite zu notieren. Die Entsteh n n g der F a1 k n i s b r e k z i e n : Für die Schlussfoilgerungen über die Entstchiingsbeidiiigungen der Tithongesteine der Falknis-Deckc dürfte vor allem folgende Tal- sache von Wichtigkeit sein : Die von D. T r Li in p y als «rein zoo- gene Kalke» beschriebenen Gesteine des oberen Abschnittes sind in drei Bereichen anzutreffen, nämlich :
        

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