ritischen Aspekt» auf als die Füllungen 
der GroSiS-Flyschtröge zur Oberkreklezeit. Sie gehören verschiedenen Stadien der Entwicklung des alpinen Gebirges an (man möchte fast sagen, der Kreideflysch sei prä-pai'oxysinal, der Tertiärflysch initial-paroxysmal, die Molasse syn-paroxysmal zu nennen). , Unter den Autoren, welche die Ansicht vertreten, der Flysch könne sowohl in geringeren (neritischen) als auch in grösseren Tie- fen abgelagert worden sein — und welchen wir uns nach dem bis- her gesagten anschliessen — seien erwähnt : P. A rli e n z (1919, p. 265): «Geosyukliiialen und Geantikliua- len lassen sich direkt mit den Inselkränzchcu und den sie beglei- tenden Vortiefen und Tiefseegräben vergleichen. Der Boden der Vortiefe beherbergt die bathyale orogene Fazies. Ist sie breit und offen und ein eigentliches Tiefmeer, so kann sich der Einfluss des. Inselbogens verlieren». Der Steilabfall zur Vortiefe ist die Heimat der grobklastischcn orogenen Fazies (Bündnerschiefer und Flysch, Aut.). j. Ca d is c h (1953, p. 1 23): «Begeben wiruns vom helvetischen Ahlagei'ungsraum südwärts gegen die peniiinische Region, so ge- langen wir in die Gcosynklinale und somit in grössere Mecrestiele». E. Kraus (1942, 1951, I. II) hält dafür, dass ein Teil der Flyschablagerungen in geringer Tiefe sedimentiert, ein anderer Teil «echte Tiefseeablagerungen» sein könne. R. B. M c C o n n e 1 1 (1951) spricht, wie eine 
Grosszahl der For- scher ( P. A r b e n z , .1. C a d i s c h , E. Kr a u s , P. N ä n n y u. a.) vom Flysch als von orogenen Sedimenten, die in der Vortie- fenzone einer sich vorwärtsbewegenden Geantiklinale abgesetzt wurden. Seine Schlussfolgerungen (p. 54) über die Scdimentations- bedingungen des Niesenflysehes sind von Wichtigkeit und bezüglich der Deutung verchiedener Phänomene sehr einleuchtend. Er spricht p. 54 deutlich davon, dass man sich vorstellen müsse, die Masseu detritischeii Materials seien temporär in der neritischen Zone akku- muliert gewesen. Durch orogene, unregehiiässigc Pulsationen der Schwelle rutschten sie über einen steilen Hang und wurden durch marine Strömungen über eine weite Fläche eines tieferen Beckens ausgebreitet. Die Mächtigkeitskonstanz von Konglomeratlagen über viele Kilometer lässt auf stark«; Sröniuiigen sch Ii essen. Er glaubl
        

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