- :i29 — aul den Znstand vor der Störung des Gleichgewichts verursachte eine sukzessive Abnahme der Korngrösse im weiteren Verlaul de» Zyklus». Es braucht nach unseren bisherigen Ausführungen nicht weiter diskutiert zu werden, dass eine solche Entstehung eines Kz nicht zur wirklich beobachtbaren Fossilsortierung führen könnte. Nicht ein zeitrauhender, immer wieder in derselben Weise abgestufter Erosionsprozess, sondern ein plötzlicher «Schul)» von provisorisch eingelagerten Sedimentmassen muss die Ursache des «gradings» sein. Damit ist natürlich weder zu beweisen noch zu widerlegen, dass nickhafte Verstellungen des Troguntergrundes oder der Schwelle vorkamen. Wir sahen, dass solche Verstellungen sehr wohl'angenom- men werrlen könnten. Die dadurch bedingte ev. Verschärfung des Erosionsgefälles könnte sich einerseits so auswirken, dass in kurzer Zeit mehr Material in die neritische Trograindzone geliefert wird: denn die Einstreuung von Gerollen in den Kleinzyklen ist nicht eine direkte vom Festland in den Flyseh-Haupttrog. Anderseits ist mög- lich, dass solche Bewegungen einen TC im neritischen Trogstreifen auslösten und mithin eine direkte Einwirkung auf die Bildung eines Kz halten, aber nicht ganz im Sinne der obgenannlen Autoren. Da •ebensogut andere Faktoren (als eben tektonische Verstellungen, Erdbeben) einen TC verursachen können (nämlich Sturmfluten, «Überladung» von Sediment im neritischen Trograum : siehe auch H e e z e n , B. C. & E w i n g, M., 1952)' sind ruckhafte Niveau- schwankungen möglich, aber nicht nachweisbar. Hebung oder horizontale Verlagerungen der Schwellen, ob ruckweise oder kontinuierlich, sind .die Ursache vermehrter terrige- ner Einschwemmungen in den neritischen Trograndstreif en und möglicherweise der Auslösung von TC. Damit sind sie indirekt die Ursache der stärkeren Klastika-Führung eines ganzen Profilab- schnittes, die eines einzelnen Kleinzyklus kann auch anderer Art sein. Der Transport des primär eingelagerten terrigenen Materials im neritischen Trograndstreifen und lies dort zusätzlich entstande- nen chemisch-biogenen Detritus in den Haupttrog unterliegt ande- ren Kräften als den exogenen auf dem Festland. Die grossen Mächtigkeiten (Prätigauschiefer nach P. N ä n n y, 1948, Fig. 1, ungefähr 4000 Meter : Vo. nach verschiedenen Autoren
        

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