bei gleichmässiger Abtragung der Schwelle von 1000 Metern 2000 Metern « « « ' « '« « 
resultiert bei einer Schwellen- breite von 10 Kilometern 20 30 50 10 20 « 30 « 50 « 
eine Horizontal- verschiebung der Scbwellenaxe von 45 + x km 40 + x km 35 + x km 25 + x km 20 + x km 15 + x km 10 + x km. 0 + x km x ist tlabei tlie unbekannte Distanz zwischen Küste und dem Sedi- mentatiousraum der Seewergesteine. Diese Distanz muss im Mini- mum von der Axe der Schwelle zurückgelegt werden, also minde- stens einige Kilometer. Siehe Fig. 6. , Aus dieser Zusammenstellung erhellt nur,dass niitgrosser Wahr- scheinlichkeit die Schwellenbreite über 10 km,die Schwellenverlage- rung ebenfalls über 10 km betragen müsste. Berücksichtigen wir fer- ner nach unseren' Ausführungen, dass ein und dieselbe Prä-Nord- schwclle auch den Sardona-Flyschraum beliefert haben dürfte, so wäre die Schwellenbreite bzw. Schwellenverlagerung entsprechend grösser gewesen (siehe Fig. 4). Diese Vergleiche lassen wenigstens ahnen, mit welchen Maßstäben tektonlscher Bewegungen wir es während der Oberkreidezeit im Räume des penninisehen Flyschrau- mes zu tun haben. . R u c k a r t i g e He b u n g e n u n d S e n k u n g e u d e r S c h wellen- b z w. T r o g z o n e .? Sic werden von verschiedenen Autoren (J. C a d i s c h. P. N ä n n y, W. N a b holz u. a.) als Ursache der kleiiizylischen Glie- derung des Flysches angesehen. J. C a d i s c h (1953, p. 124) schreibt: «Geht das Absinken der Gcosynklinale und das Auftauchen der Ge- antiklinalen gleicbmässig ruckweise vor sich, so erfolgt eine rhyth- mische oder kleinzyklische Ablagerung». Nach P. Nänny (1948, p. 61, 110) bewirkt «eine Hebung der Schwelle eine rasche Zunahme der Erosion und damit die Einstreuung der gröbsten Gerölle zu Be- ginn eines Zyklus. Die ausklingende Erosion im Schwellengebiet bis
        

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