— 122 — der Breite der neritischen Lielerzone fehlen jegliche .sichere Unter- lagen. Folgende Überlegungen ergeben gewisse Anhaltspunkte : Es gibt Kz. die schwellennah über 10 m mächtig sind (P. Nänny, 1948), und solche, die noch nach 30 + x km (wir rechnen wie oben betont, der Einfachheit halber mit 50 km) über ein Meter aufweisen. Die mächtigsten TC legen die weitesten Wegstrecken zurück. Sie umfassen aher kaum die gesamte Sedimentinassc der neritischen Lielerzone (was .durch multiples grading und durch klastische Lagen tlirekt im Dach des Kz wahrscheinlich gemacht wird). Rechnen wir vorsichtig mit einer durchschnittlichen Mächtigkeit eines groben Kz von 1 Meter auf 50 km Trogbreite und nehmen wr.ir an, es bandle sich dabei um die Hälfte des im neritischen Lieferraum vorhandenen Sedimentinaterials, so resultieren für diesen folgende Sedimenl- mächtigkeiten, hei Annahme glcichmässiger Verteilung: 100 Meter bei 1 km Liefcrzonen-Breite; 10 Meter bei 10 km Breite. Nach den bisherigen Ausführungen brauchen wir nicht zu begründen, weshalb die erste Möglichkeit mit grösster Wahrscheinlichkeit anszuschlies- sen ist, können aber höchstens aussagen, dass es ich bei der frag- lichen Breite um mindestens einige km handeln müsste, möglicher- weise tun mehr als zehn. Zum Trogprofil: Die Beobachtungen über Kleinzyklen, Nornial- sedimentation, sedimentäre Rutschungs- und Fliesstrukturen («con- volute bedding, islump struetures» vorwiegend in den psammitischeu Gesteinen ohne grading, lassen zweifellos einen wichtigen Schluss zu. Der Haupttrog bildete ein weites Becken, dessen Sedimentations- fläche (der Untergrund kann anders profiliert sein) vom Trogrand gegen die Trogmitte hin gleicbmässig schwach abfiel. Zwischenge- legene Schwellen können im penninisehen Gross-FlysChtrog vom Turon bis ins Untereocaen nicht existiert haben. Weiterhin steht die Frage zur Diskussion, ob der Untergrund nur Im Haupt trog selbst, oder aber von der Küste weg durch die neritische Lieferzone bis zur Axcdes Haupttroges gleicbmässig ge- neigt war oder ob ein Gcfällsknick die beiden Trogzonen separierte. Drei Möglichkeiten sind zu diskutieren: a. Der Untergrund bildet von der Küste bis zur Haupttrogaxe eine geneigte Ebene.
        

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