— IL9 — allesamt verlraclitetes Material 'der neritischen Trograndzone. Das legt den Schluss nahe, dass ein Teil des Kalkgehaltes aller kieseligen, feinsandigen, sandig-mergeligen und tonigen Kalke aus resedimeu- liertem, detrischem Kalkpelit der neritischen Randzone host cht. Es sei noch hinzugefügt, dass diese atypischen Flyschgesteine und die normalsedimentierten Kalke auf einer Unzahl von Schicht- flachen massenhaft Fukoiden, seltener Helminfchoiden und Proble- matica verschiedener Art führen. Bei den oft anzutreffenden paral- lel gerichteten 
Wulstbildungon an der Unterfläche gewisser Bänke handelt es sich z. T. um Fliessmarken. Das Problem der Flyschsedimentation ist in erster Linie eine Frage des mechanischen Transportes. Das betrifft den Transport terrigener Massen vom Festland in den primären Einlagerungsraum, lerner den Weitertransport dieser «provisorisch» eingelagerten Mas- sen und tles in der neritischen Zone neu entstandenen chemischen und biogenen Detritus in den Haupttrog. In diesem führt die authi- gene Normalsedimentation zu dichten, sterilen, «pelagischen» Kal- ken. Für rasche chemische Milieuänderungen im Haupttrog oder für ruckhafte Niveauschwankungen des Troguntergrundes, die oft als verantwortliche 
Faktoren für die Entstehung von OB ins Feld geführt werden, lassen sich keine positiven Indizien anführen. Die typischen Flyschserien dürfen als Exponenten resedimentierter 
de- Iritischcr Massen-Akkumulationen in weilen Becken mit ausgegli- chenem Trogrclief gelten, in welchen die authigene Kalk-Normal- sedimentalion eine untergeordnete Rolle spielt. Bathymetrische Fragen Die bathymetrische Einstufung all dessen, was 
gemeinhin als Flysch bezeichnet wird, variiert hei den verschiedenen Autoren in- nerhalb weiter Grenzen. Alle marinen Ahlagerungszonen, von flu- vialen üeltaahlagerungen in marinem Milieu angefangen, über lito- rale, neritische, hathyale bis abyssale Tiefen wurden schon genannt, mit Begründungen, z. T. auch ohne plausible Argumente. Prä., Vo. und Va.-Tri. sind in tieferem als neriüschem Bereich ab- gelagert. Die beschriebenen Merkmale der Fassilsortierung und die übri- gen Daten der Kleinzyklen scbliessen jede andere Möglichkeit des
        

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