— 117 — Z u f u h r b e (1 i n g u 11 g e n von d c r n e r 
i t i s c b e n L i e 
- ferzone in den H a u p t t r o g . Es dürften periodische Vor- lalle ein «Aufwirbeln» oder «Wegströmen» psammitischer bzw. po- litischer Sedimentmassen bewirkt haben, die in Form suspendierter «Wolken» bzw. als mit Suspension überladene Strömungen in den Haupttrog abwanderten. In mächtigen Flyschserien sind vielfach 
Schichtpakete mit mo- notoner Repetitionsschichtung festzustellen. Dichte, oft leicht tonige Kalke wechsellagern mit meist feinstsandigen mergeligen und toni- gen Lagen. Nach unseren Ausführungen spiegelt die rhyt- mische Schichtung im Flysch eine durch t o n i g e P e 1 i t z u f u h r gestörte 
Kalk Sedimentation wider. Diese Ansicht wird auch durch die Beobachtung bekräftigt, dass einerseits die Tonfraktion in Kleinzyklen allmählich übergehen kann in «norrnalscdimentierte» Kalke, dass anderseits in den Abschnitten rythmischet' Schichtung meist die Tonlage mit scharfer Grenze und ohne Ubergang dem Kalk aufliegt. Nicht selten sind hingegen litho- logische Übergänge vom Tonschiefer in den überli'egenden Kalk zu konstatieren. Diese gleichsinnige Entwicklung in den Kleinzyklen wie in den rhytmisch geschichteten Abteilungen findet eine logische Interpretation in der Annahme, dass die in den Haupttrog einbre- chende Pelitsuspension die Normalsedimentation brüsk überdeckte. Je nach Absatzgeschwindigkeit der erstgenannten kommt danach die Normalsedimentation nur allmählich, oder wie in den meisten Fällen rasch wieder zur Geltung. Daraus darf wohl geschlossen wer- den, dass die Bildungsdauer einer Kalklage der Normalsedimentation ungleich grösser ist als die einer Tonlage gleicher Mächtigkeit. In keinem der bekannten Flyschprofile (auch ausserhalb von Prä., Vo. und Va.-Tri) sind unseres Wissens Phänomene bekannt geworden, die darauf scbliessen Hessen, dass irgend ein Hthologiscb.es Glied «dezifitärer» Entstehung sei, d. h. dass 
z. iß. die seltenen Horn- steine mit Radiolarien, die Tone oder Mergel durch Mangel an aus- lallbaren Suspensionen, durch Kalkuntersättigung im Haupttrog oder durch Wiederauflösen gefällter Kalke entstanden sein könnten. Wir sind in dieser Hinsicht (und in Beschränkung auf Goesynklinal- Sedimente) ganz der Meinung A. S o 
n d e r 's (1947, p. 263) — «dass in den historischen Sedimentationen die Alimcutationsverhältnisse
        

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